ÖGB/ARGE-FGV: Respekt und Wertschätzung statt Pflegelehre

Attraktivität der Pflegeberufe muss endlich gehoben werden

Wien (OTS) - „Schon seit Jahren geistert der Gedanke ‚Pflegelehre‘ als Allheilmittel des Pflegenotstandes in den Köpfen der Dienstgeber und Politiker herum. Obwohl die ÖGB/ARGE-FGV immer wieder darauf hinweist, dass Jugendliche erst mit 17 Jahren an PatientInnen tätig werden dürfen. Und das hat seine Richtigkeit, weder haben es unsere Angehörigen verdient von Jugendlichen, die als billige Arbeitskräfte in diesen sensiblen Bereichen missbraucht werden, betreut zu werden, noch haben es unsere Jugendlichen verdient diese emotionalen Belastungen, mit denen Erwachsene schwer fertig werden, auszuhalten“, kritisiert der Vorsitzender der ÖGB/ARGE-Fachgruppenvereinigung (ÖGB/ARGE-FGV) Josef Zellhofer. „Hat man schon mit der Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz 2016 versucht mit der Schaffung von einem zusätzlichen Pflegeberuf die Welt zu retten und wieder nichts gelernt, jetzt wird es mit einem Lehrberuf versucht. Das wird auch fehlschlagen, denn ohne verbesserte Arbeitsbedingungen wird man wenige Menschen finden, die diese sehr anspruchsvolle Arbeit machen möchten. Vor einigen Jahren haben wir familienfreundliche Arbeitsbedingungen gefordert, jetzt müssen wir teilweise bereits menschenwürdige Arbeitsbedingungen fordern“, so Zellhofer weiter. Ein großes Personenpotenzial bereits ausgebildeter Pflegepersonen, welche auf Grund der Arbeitsbelastung den Job wechselten, würde sofort wieder in der Pflege arbeiten, wenn das Arbeitsumfeld und die Wertschätzung dieser Berufe endlich den Respekt erfahren, den sie sich verdienen. Zellhofer: „Deshalb brauchen wir keine Pflegelehre, sondern eine einheitliche Personalbedarfsrechnung mit qualitativen Standards in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen, eine zwingend vorgeschriebene Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und messbare, überprüfbare und letztlich sanktionierbare Qualitätskriterien in allen Bereichen. Nur so können wir die Attraktivität unser Gesundheitsberufe heben und die chronische Unterbesetzung und Überbelastung der Pflege und Betreuungsberufe stoppen“, ist Zellhofer überzeugt.

Personalmangel bei MTDs gefährdet Gesundheitssystem

Neue Studie bestätigt dringenden Handlungsbedarf

Wien (OTS/ÖGB) - Eine neue dreiteilige Studie, die von der AK Wien gemeinsam mit dem AK-Fachausschuss für Gesundheitsberufe beauftragt wurde, bestätigt bereits im ersten Teil einen besorgniserregenden Personalmangel in Österreichs Spitälern, der sich in den kommenden Jahren massiv verstärken wird. Weiterlesen...

Presseaussendung: PflegerInnen halten System trotz widrigster Arbeitsbedingungen am Laufen

Zellhofer: „So kann und darf es nicht mehr länger weitergehen.
„Die Beschäftigten verdienen mehr als nur ein läppisches ´Danke´,“ stellt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV), anlässlich des Tages der Pflege am 12.05. fest. „Trotz widrigster Arbeitsbedingungen halten sie das System 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag am Laufen. Aber so kann es einfach nicht mehr länger weitergehen. Und Imagekampagnen werden da auch nicht helfen!“
„Was es braucht sind strukturelle Verbesserungen, sowohl bei der Personalausstattung als auch bei der Gestaltung des Arbeitsalltags,“ ist Zellhofer überzeugt. Im Rahmen der GuK- Novelle 2016 wurden weitereichende Kompetenzen für die Pflege gesetzlich niedergeschrieben. Die Kombination aus einer fundierten Basisausbildung mit anschließender fachlicher Weiterspezialisierung in die verschiedensten Bereiche ist das Modell der Zukunft. „Doch es gibt Verbesserungspotenzial,“ so Zellhofer.
„Die ÖGB/ARGE-FGV wird ihr Know- How und die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Bereichen in die aktuelle Evaluierung der GuK- Novelle einfließen lassen. Denn das Jahrzehnt der Pflege stellt uns vor nie dagewesene Herausforderungen: Eine alternde Gesellschaft, die u.a. mit Multimorbidität, Demenzerkrankung und steigendem Kostendruck zurecht werden muss. Doch diejenigen, die all das leisten, nämlich die Beschäftigten in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und besonders in der Langzeitpflege, brauchen dabei unsere Unterstützung!“ so Zellhofer.

Auftaktveranstaltung zur Evaluierung GuKG 2016

(c) GÖK Frohner_Penz_Pleschberger_Rosoli_Zellhofer Josef Zellhofer, Vositzender ÖGB/ARGE- FGV nahm am 9. April 2019 an der Auftaktveranstaltung für die Evaluierung der Novelle des GuKG 2016 teil. Zellhofer: "Die Veranstaltung war ein wichtiger erster Schritt. Wir werden uns weiterhin mit unserer Expertise in die Novellierung einbringen und unsere Mitglieder über den aktuellen Stand informieren." Weiterlesen...

 

Presseaussendung vida: Pflegekräfte-Import aus Vietnam löst keine Probleme

Gerald Mjka: „Pflegeberuf für heimische ArbeitnehmerInnen endlich attraktiver machen“
„Statt die Probleme im Pflegebereich an den Wurzeln anzupacken und zu verbessern, will Niederösterreich jetzt sogar Pflegekräfte aus Südostasien zu uns karren, um Personallücken zu stopfen“, kritisiert Gerald Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida und stellv. Vorsitzender in der ÖGB/ARGE- FGV. Wir brauchen ohne Zweifel mehr qualifizierte Fachkräfte. Diese müssen wir aber in erster Linie in unserem Land suchen und ausbilden, unterstreicht Mjka. „Wenn Pflegeeinrichtungen nach Fachkräften aus dem Ausland rufen, kann es nur eine Antwort geben: Wir müssen in Österreich qualitativ ausbilden, ausbilden, ausbilden!“
Attraktivität in Sozialberufen deutlich heben
Statt über Arbeitskräftemangel zu klagen, sollten lieber konkrete Schritte unternommen werden, um den Pflegeberuf interessanter und attraktiver zu machen, unterstreicht auch Sylvia Gassner, Vorsitzende des Fachbereichs Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida: „Dazu gehören auch speziell angepasste und finanzierte Ausbildungen für QuereinsteigerInnen. Zudem muss es für alle höhere Einkommen geben. Die ArbeitnehmerInnen haben es sich verdient, für die physisch und psychisch belastende Tätigkeit fair entlohnt zu werden.“
Richtige Weichen stellen
Um unser Pflegesystem für die Zukunft abzusichern, brauchen wir dringend verbesserte Rahmenbedingungen, betonen die beiden Gewerkschafter abschließend: „Mehr finanzielle Mittel, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege und mehr Wertschätzung für die Arbeit des Pflegepersonals sind die drei wesentlichen Voraussetzungen, um mit motiviertem Betreuungspersonal eine gute Pflege für alle zu ermöglichen.“

Presseaussendung: ÖGB/ARGE-FGV lehnt Idee der Pflegelehre ab

Nur bei guten Arbeitsbedingen steigt Interesse am Pflegeberuf
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein unserer Einschätzung anschließt und die Idee einer Pflegelehre verwirft“, erklärt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV) und stellt fest: „Eine Pflegelehre löst keine Probleme, sondern schafft nur neue.“
„In Österreich dürfen Jugendliche vor Vollendung des 17. Lebensjahres aus gutem Grund nicht am Krankenbett arbeiten“, sagt Zellhofer. Die Arbeit mit (schwer)kranken oder sterbenden Menschen ist schon für Erwachsene mit einer Pflege- Fachausbildung nicht leicht zu bewältigen. „Schon vor Jahren hat die ÖGB/ARGE- FGV in einem Beschluss festgehalten, dass die Ausbildungslücke zwischen dem 15. und 17. Lebensjahr am besten durch ein BHS-Modell, angesiedelt an den bestehenden Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege, geschlossen werden kann.“ Dieser Beschluss wurde von den vier im Gesundheitsbereich tätigen Gewerkschaften GPA-djp, vida, younion und GÖD einstimmig getroffen.  „Als Sofortmaßnahme,“ so Zellhofer, „müssen aber endlich die katastrophalen Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen strukturell stark verbessert werden. Will man, dass sich junge Leute für den Bereich der Pflege interessieren, muss auch das Umfeld passen.“ Download Konsensus der ÖGB/ARGE- FGV 2018

Presseaussendung zum Weltgesundheitstag (07.04.2019)

„Gesundheit ist ein Menschenrecht,“ stellt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe, anlässlich des Weltgesundheitstages am 07. April 2019 fest. Für das Menschenrecht Gesundheit muss auch in Zukunft die E-Card reichen und nicht die Kreditkarte. Während in anderen Ländern oft das Einkommen über den Zugang zu Gesundheitsleistungen und -prävention entscheidet, hat Österreich ein erstklassiges, solidarisch finanziertes System und keine Zwei-Klassen- Medizin. „Und das soll auch so bleiben!“ so Zellhofer.
Allerdings passiert in Hinblick auf die Gesundheitsprävention laut Zellhofer immer noch viel zu wenig: „Kürzlich wurde von den Regierungsparteien das ´Don´t smoke´ Volksbegehren für verbesserten NichtraucherInnenschutz einfach abgelehnt. Zahlreiche Studien belegen eindeutig den Zusammenhang von Rauchen und schwerwiegenden Erkrankungen und dennoch werden hier keine entsprechenden Maßnahmen gesetzt,“ ärgert sich Zellhofer.
Gesundheit ist, wie die WHO in der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung 1986 festgehalten hat, mehr als nur der Zugang zu medizinischer Versorgung im Krankheits- oder Unglücksfall: „Es ist ein viel umfassenderes Konzept, das alle Lebensbereiche betrifft und umfassendes Wohlbefinden zum Ziel hat. Genau das und nicht weniger erwarte ich mir von einer modernen Gesundheitspolitik im Jahr 2019!“ so Zellhofer.

Europäische Impfwoche 24.-30. April 201

Die Zielsetzung der Europäischen Impfwoche, die vom 24.-30. April 2019 statt findet, besteht darin, durch Sensibilisierung von Eltern und BetreuerInnen, Gesundheitsberufe, EntscheidungsträgerInnen und Medien für die Bedeutung von Impfungen höhere Durchimpfungsraten zu erreichen. Die Initiative wirbt für die Botschaft, dass die Impfung eines jeden Kindes/jeder Person entscheidend dazu beiträgt, Krankheiten vorzubeugen und Leben zu schützen. Ziel ist die Durchimpfungsraten quer durch die gesamte Region Europa zu erhöhen, indem das öffentliche Bewusstsein über den Nutzen der Immunisierung gesteigert wird und die nationalen Impfsysteme gefördert werden. Daher veranstaltet im Rahmen der Europäischen Impfwoche die Österreichische Gesellschaft für Vakzinologie gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien nun bereits zum dritten Mal ein internationales Symposium. Hochkarätige wissenschaftliche Experten aus verschiedenen Ländern berichten über ihre internationalen Erfahrungen im Bemühen die Impfraten zu steigern, über die Strategien zur verbesserten Impfkommunikation gegen Falschinformationen der ImpfgegnerInnen, und ob die Einführung von Impfpflichten einen praktikablen Weg zur Steigerung der Impfraten darstellt.
Wann: 24. April 13:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Van Swieten Saal, MedUni Wien, Spitalgasse 23, 1090 Wien 
Anmeldungen bis 19.04.2019 unter office@oegvak.at
Weitere Informationen finden Sie hier

Rückverlagerung der Kranken-Transporte zu den qualifizierten Rettungsorganisationen

Am 1. April 2019 trat die Novelle zum Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetz in Kraft. Damit wird ganz klar geregelt, welche Transporte durch die qualifizierten Rettungsorganisationen (Arbeiter Samariter Bund Wien, Wiener Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, Grünes Kreuz und SMD) durchgeführt werden. Es geht eine Rückverlagerung von Transporten zu qualifizierten Krankentransportorganisationen einher. Diese haben bereits reagiert und in den vergangenen Monaten ihre Teams deutlich verstärkt. So hat z.B. beim Wiener Grünen Kreuz bereits im März ein Kurs zur Ausbildung zum Rettungssanitäter begonnen. Darunter sind 14 ehemalige MitarbeiterInnen eines privaten Fahrtendienstes, die nun zu qualifizierten Sanitätern weiter entwickelt werden. Auch das Wiener Rote Kreuz und der Arbeiter Samariter Bund Wien bieten in Kooperation mit dem WAFF Kurse an. Der Kurs beim Wiener Roten Kreuz startet im Mai mit 22 TeilnehmerInnen. In Kooperation mit dem WAFF werden 50 Prozent der Ausbildungskosten übernommen. Am 17. April findet beim Wiener Roten Kreuz der nächste Bewerbertag statt. Diese Initiativen bieten den MitarbeiterInnen der privaten Fahrtendienste eine Ausbildung zum qualifizierten Rettungssanitäter / Rettungssanitäterin. Die anerkannten Rettungsorganisationen reagieren mit erweiterten Teams und dem Ausbau der Fuhrparks auf den zu erwartenden Anstieg bei den Krankentransporten. Qualifizierte Transportbedingungen und faire Arbeitsbedingungen sind die Folge – ein Meilenstein für Wien.
Weitere Informationen zur Bewerbung beim Wiener Roten Kreuz finden Sie hier

Gesund und Sozial 1 2019

Gesund und Sozial 1 2019 Diagnose Krebs

Die aktuelle Ausgabe von "Gesund & Sozial" befasst sich in der Coverstory mit neuen individualisierten Behandlungsstrategien in der Krebstherapie. Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung führen zu maßgeschneiderten Behandlungen, die die Lebenserwartung von PatientInnen deutlich erhöht, aber die Onkologie und vor allem den Bereich der Pflege vor neuartige Herausforderungen stellen. Chefredakteur Karl Preterebner beendet in dieser Ausgabe seine 5-teilige Serie zum Digitalisierung in der Pflege. Martina Kronsteiner (GPA-djp) und Gerald Mjka (vida) befassen sich mit den geplanten Verschlechterungen für die Beschäftigen im Zuge der Novelle des Krankenanstalten- Arbeitszeitgesetzes.Reinhard Waldhör (GÖD) schildert seine Eindrücken bei einem Besuch in der Notrufzentrale für Niederösterreich und Andrea Wadsack macht auf den eklatanten Personalmangel in den Medizinisch therapeutischen diagnostischen Gesundheitsberufen (MTDG) aufmerksam. Branko Novakovic (younion) und Beatrix Eiletz (GPA-djp) berichten von Arbeitsgeber- Verhandlungen und erfolgreichen Arbeitskämpfen in Oberösterreich und der Steiermark.
Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und Schmökern, sowie einen schönen Frühlingsbeginn! Download hier
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Zellhofer zum Weltfrauentag: Frauen in der Pflege müssen entlastet werden!

Personalaufstockung um 20 Prozent dringend notwendig
Von den 80.000 Pflegekräften in Österreich sind rund 80 Prozent weiblich. Viele von ihnen arbeiten in Teilzeit, weil sie den physischen und psychischen Belastungen keine 40 Stunden in der Woche standhalten können. „Nicht nur die Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden, sondern auch die Bezahlung. Niemand geht in die Pflege und erwartet sich dabei reich zu werden. Aber wäre das ein Männerberuf, wären die Einkommen sicher ganz andere“, ist Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV) überzeugt.
Die Beschäftigten im Pflegebereich arbeiten oft an ihrer Belastungsgrenze. Arbeitsüberlastung aufgrund von Personalmangel und Fehlzeiten, unterbesetze Nachtdienste etc. stehen mittlerweile an der Tagesordnung und müssen durch die Beschäftigten mit persönlichem Einsatz und Höchstleistungen ausgeglichen werden. „Als Sofortmaßnahme fordern wir eine unmittelbare Personalaufstockung um 20 Prozent. Die derzeitige Situation hat in vielen Bereichen ein gefährliches Ausmaß angenommen und die Verantwortlichen müssen endlich reagieren“, fordert Zellhofer. „Denn nur am Weltfrauentag große Reden von Wertschätzung und Gleichstellung zu halten und die restlichen 364 Tage im Jahr auf die Frauen an ihren Arbeitsplätzen zu vergessen, ist inakzeptabel!“

Trends und Effizienz- zukunftsweisende Ansätze zur Stärkung der Führungskompetenz im Gesundheitsbereich

Die ÖGB/ARGE- FGV, Karl Landsteiner Institut und ´vielgesundheit.at´ präsentieren:
Die Premium- Veranstaltungsreihe "Führung 4.0", zur Unterstützung von Führungskräften im Gesundheitswesen.
Den Auftakt bilden Themen wie Paradigmen- Wechsel im Personaltraining, Mitarbeiterinnen bilden und binden, Effizienz von Maßnahmen in der Fortbildung für Führungskräfte, Trends und neue Wege der Kompetenzentwicklung, Kosten- und Zeitersparnis durch approbiertes E-Learning oder Blended Learning.
"Female Leadership" - Ein Thema rund um DIE neuen Ansprüche an Führung, die ganz speziell den Stärken von Frauen entgegenkommen. Welche das sind, wie sie gefördert werden können, was das für den Alltag bedeutet und was man unabhängig vom Geschlecht daraus lernen kann.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer Teilnahme auch über Live-Stream!
Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Eventberichte von vergangenen Veranstaltungen finden sie hier

Plus 2,5 % mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft (SWÖ)

Früher mehr Urlaub, Verbesserungen für Lehrlinge und Pflegeberufe
Die vielen Aktionen, Betriebsversammlungen, Unterschriften(listen), Solidaritätsbekundungen und Streiks haben dazu geführt, dass ein Kollektivvertragsabschluss für die rund 100.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft erreicht werden konnte. In der sechsten Verhandlungsrunde haben sich die GPA-djp und die Gewerkschaft vida mit den Arbeitgebern auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,5 % geeinigt.Weiterlesen...

ÖPV Kongress 4.-6. April 2019, Graz

4. Österreichischer Primärversorgungskongress und OEFOP Jahrestagung: 
Qualität in der Primärversorgung Umsetzung in Einzelpraxen und Primärversorgungseinheiten
Kongressprogramm
Zur Anmeldung

Spitalskeime- Wo stehen wir, was brauchen wir noch?

Round Table: Spitalskeime

Zum Thema der nosokomialen Infektionen („Spitalskeime“) hat sich in der jüngeren Vergangenheit vieles getan: Sie sind heute ein Thema der Politik, der Medien, der Wissenschaft, der Krankenhausträger oder Interessensgruppen.
Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC)
schätzt, dass sich rund 8,9 Millionen Menschen pro Jahr in europäischen Krankenhäusern und Pflegeheimen mit gefährlichen Keimen infizieren, wobei viele Keime gegen die gängigen Antibiotika-Therapien resistent sind. Bis zu 30 Prozent aller nosokomialen Infektionen wären durch entsprechende Hygiene und Kontroll-Programme vermeidbar. Dass diese Potenziale konsequent genützt werden sollten, darüber waren sich die Expertinnen und Experten einig, die bei einem Round Table der Initiative „Sicherheit im OP“ (SIOP) und der „Plattform Patientensicherheit“ am 19. November 2018 die Frage diskutierten: „Spitalskeime: Wo stehen wir, was brauchen wir noch?“
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Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz

Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz

Instrumente zur Prävention
Weltweit nimmt Gewalt in Betrieben immer mehr zu. In Österreich sind 3,1 Prozent der Männer und 3,3 Prozent der Frauen (rund 127.900 Personen) von Belästigung oder Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Unter physischer Gewalt bzw. Androhung von Gewalt leiden etwa 1,2 Prozent der Erwerbstätigen. Vermutlich ist die Dunkelziffer jedoch wesentlich höher. In immer mehr Betrieben wird Belästigung und Gewalt sichtlich zu einem ernst zu nehmenden Problem. Weiterlesen...

 

Zellhofer: "Personalplanung bei der Pflege vordringlich!"

Vor allem einzelne Professionen müssen genau erhoben werden
„Eine gute Pflege braucht qualifizierte Beschäftigte und gute Arbeitsbedingungen. Eine der Grundlagen dafür ist eine fundierte Personalbedarfserhebung die vor allem auch erhebt welche Qualifikationen in den nächsten Jahren gebraucht werden“, fordert der Vorsitzende der ÖGB/ARGE-Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE-FGV), Josef Zellhofer in einer Presseaussendung.
„Ich finde es als löblich, dass die Reform der Pflege neuerlich angegangen wird. Viele Teile davon stehen allerdings bereits zu Beginn der Diskussion außer Streit. Dazu gehören eine qualitative Personalbedarfserhebung, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie eine Erhöhung des Personals um mindestens 20 Prozent“, stellt Zellhofer fest. Der Vorsitzende der ÖGB/ARGE-FGV weiter: „Ankündigen was irgendwann passieren soll, ist nicht zielführend. Es müssen ab sofort Schritte eingeleitet werden, die schon seit Jahren außer Streit stehen. Das erwarte ich mir von der zuständigen Ministerin Hartinger-Klein.“

 

Beschluss des Bundesvorstandes 17.12.2018

Bei der gestrigen Vorstandssitzung des Bundesvorstandes der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe wurde einstimmig und über alle Fraktionen hinweg folgender Beschluss gefasst: 
„Basierend auf den Ergebnissen derzeit aktuell vorliegender Studien fordert die ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe österreichweit 20 % mehr Personal in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Sofortmaßnahme. 
In weiterer Folge die Entwicklung und Einführung einer bundesweit einheitlichen, verpflichtenden bedarfsorientierten Personalbedarfsberechnung für den intra- und extramuralen Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens.“
Der Vorsitzende der ÖGB/ARGE- Josef Zellhofer begrüßt den einstimmigen Konsensus: „Ich freue mich sehr, dass in dieser Frage alle vier Gewerkschaften geschlossen und solidarisch hinter dieser, so wichtigen, Forderung stehen!“

 

Gesund und Sozial 4 2018

Gesund und Sozial 4 2018 Krankenhäuser brauchen mehr Personal

Vor einigen Wochen veröffentlichte die Arbeiterkammer Oberösterreich eine aktuelle Studie über den besorgniserregenden Status Quo in Krankenhäusern. Heidemarie Staflinger (AK OÖ) beleuchtet die Probleme und skizziert dringend notwendige Handlungsfelder.
Chefredakteur Karl Preterebner präsentiert das neue Fortbildungsprogramm 2019 der ÖGB/ARGE- FGV und die stellvertretende Vorsitzende Silvia Weber- Tauß (GPA-djp) wagt einen Ausblick auf die im Jänner startenden Kollektivvertragsverhandlungen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich.
Willibald Steinkellner (vida) würdigt in seinem Kommentar die Leistungen der KollegeInnen in der mobilen Pflege und Reinhard Waldhör (GÖD) informiert über einen neuen Beruf, den des Operationstechnischen Assistenten (OTA). Weitere Themen dieser Ausgabe sind Sicherheit im Krankenhaus, psychische Erkrankungen und die Graduierung der ersten AbsolventInnen des Bachelorstudienganges Gesundheits- und Krankenpflege an der Fachhochschule St. Pölten.
Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und Schmökern, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr !!
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Konsensus BHS statt Pflegelehre

Aufgrund der zu erwartenden demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren, werden in Zukunft vermehrt Personen für einen Gesundheits- und Sozialbetreuungsberuf gewonnen werden müssen. Dies, so nehmen wir an, veranlasste die ÖVP/ FPÖ Regierung die Idee der Pflegelehre in ihr Parteiprogramm aufzunehmen.
Das möchten wir zum Anlass nehmen, den "Konsensus zur zukünftigen Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege" vom 2.11.2010 und den "Konsensus zur Lehrausbildung in den Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufen" nochmals inhaltlich zu bestätigen.
Auch wenn die Lehre in vielen Berufen eine ausgezeichnete Ausbildungsform ist, muss diese für die Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, seitens der ÖGB/ARGE Fachgruppenvereinigung, als ungeeignet, abgelehnt werden.
Es ist zu beachten, Weiterlesen...

Handlungsbedarf in oberösterreichischen Krankenhäusern

„Die Studie der Arbeiterkammer zum Personalbedarf und -einsatz in den oberösterreichischen Krankenhäusern zeigt deutlich, dass die rund 25.000 Beschäftigten extrem belastet sind“, sagt Josef Zellhofer, Bundesvorsitzender der ÖGB/ARGE-FGV nach der Präsentation der Ergebnisse durch AK-OÖ-Präsident Johann Kalliauer. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen Tag für Tag Spitzenleistungen trotz widrigster Arbeitsbedingungen!“
Ein stark verändertes Leistungsangebot, ein neues Pflegeverständnis, die massive Zunahme von Demenzkranken, Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur der Krankenhäuser sowie die Nichtbeachtung von Krankenständen oder Weiterbildungen führen zu massiven Problemen. Dienstpostenberechnungen, so zeigt die Studie, orientieren sich in der Regel weniger am tatsächlichen Bedarf als vielmehr an den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und führen zu knappen Personalbesetzungen. Diese sind ein Hauptgrund für die herrschenden belastenden Arbeitsbedingungen.
„Dieser Zustand ist untragbar und geht auf Kosten der Beschäftigten und der PatientInnen“, ärgert sich Zellhofer. „Es braucht so rasch wie möglich eine Personalaufstockung um 20 Prozent, verteilt auf alle Berufsgruppen. Nur so können Beschäftigte gesund das Regelpensionsalter erreichen und eine hohe Versorgungsqualität für die PatientInnen aufrechterhalten werden.“

AK fordert für Oberösterreichs Krankenhäuser rasche Personalaufstockung um 20 Prozent

Für die oberösterreichischen Krankenhäuser braucht es dringend verbindliche Personalberechnungsmodelle, die den heutigen Anforderungen gerecht werden – von einem modernen Pflegeverständnis bis zur Zunahme von Demenzkranken. Das zeigt eine aktuelle Studie der AK Oberösterreich. Mehr Personal ist unbedingt notwendig, denn verschiedene Entwicklungen bringen die Beschäftigten an die Grenzen der Belastbarkeit – und darüber hinaus. „Wir fordern eine rasche Personalaufstockung um 20 Prozent, verteilt über alle Berufsgruppen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Weiterlesen...
Langfassung der Studie

Welthospiztag: Auch Kinder brauchen palliative Begleitung

„Wenn wir an Hospiz denken, haben wir nur das Bild von betagten, älteren Menschen im Kopf. Es brauchen aber auch Kinder, Jugendliche und junge Menschen palliative Begleitung. Diese dürfen wir nicht vergessen,“ erinnert Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE-FGV anlässlich des Welthospiztages, der dieses Jahr am 13.Oktober stattfand.
Menschenwürdige Unterstützung Sterbender braucht gutes Fachpersonal
„Immer mehr Menschen wollen zu Hause im Beisein ihrer Angehörigen leben und sterben. Zur Betreuung bedarf es höchst qualifizierter Teams verschiedenster Professionen. Darum fordern wir eine Erhöhung der Pflegegeldstufen und deren jährliche Valorisierung,“ so Zellhofer. „Die Situation selbst ist für Familien traumatisch genug und eine menschenwürdige Unterstützung des Sterbenden und der Angehörigen kann nur durch hochqualifiziertes Fachpersonal gewährleistet werden!“
„Wie wichtig unsere Forderung nach dieser fachlichen Weiterqualifizierung war, die 2016 im Rahmen der Novelle zum Bundesgesetz zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz verankert wurde, zeigt der rege Zulauf zu dieser Sonderausbildung“, stellt Zellhofer fest.
Weitere Informationen:
Gesund & Sozial 3 2016- GuKG Novelle

"Wir lassen uns nicht verheizen!"

Informationsaustausch der oö Hebammen

80 Hebammen, sowohl freiberuflich tätige Kolleginnen als auch Kolleginnen aus den oberösterreichischen Krankenanstalten, haben am 3. Oktober über die Zukunft ihrer Berufsgruppe in der Arbeiterkammer OÖ diskutiert.
Sie alle folgten dem Aufruf der ÖGB Fachgruppe für Gesundheits- und Sozialberufe. „Die heutige Veranstaltung war ein voller Erfolg“, zeigt sich Branko Novaković, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppe und gleichzeitig Zentralbetriebsratsvorsitzender im Kepler Universitätsklinikum, erfreut. „Als Fachgruppe im ÖGB haben wir die Möglichkeit, die Hebammen in ganz Oberösterreich zu vertreten. Und heute haben wir gemeinsam mit den Kolleginnen erarbeitet, wo wir die Schwerpunkte setzen werden – beispielsweise beim Gehalt der Hebammen.“
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Gesund & Sozial 3 2018

Gesund und Sozial 3 2018- Gesundheitsgespräche Albach

Die neue Ausgabe von Gesund und Sozial befasst sich in der Coverstory mit den im August stattgefunden Gesundheitsgesprächen am Europäischen Forum Alpbach. Das diesjährige Thema war "Diversität und Resilienz". ÖGB/ARGE- FGV Vorsitzender Josef Zellhofer und Bundessekretär Karl Preterebner waren vor Ort und nutzen den Rahmen des Forums zum intensiven Austausch und Netzwerken. Ein weiteres Thema, das seit einigen Wochen immer wieder durch die Medien geistert, ist die Einführung einer ´Pflegelehre´. Warum dies alles andere als eine gute Idee ist, erklärt Chefredakteur Karl Preterebner im Beitrag "BHS statt Pflegelehre".  Die stellvertretenden Vorsitzenden der ÖGB/ARGE- FGV Silvia Weber-Tauß (GPA-djp) und Willibald Steinkellner (vida) äußern ihre Meinung und Bedenken zur geplanten Sozialversicherungs-Reform und Reinhard Waldhör (GÖD) befasst sich eindrucksvoll und mitreißend mit dem Thema Sicherheitsmanagement im Krankenhaus. Weitere informative Beiträge behandeln die Entlohnung von Pflegeberufen in Oberösterreich, einer neuen gesetzlichen Rechtslage bei der Testamentserstellung und die diesjährige Verleihung des Fritz-Freyschlag-Preises an unsere langjährige und verdienstvolle Kollegin Martha Fleschurz. Wie gewohnt sind auch in dieser Ausgabe interessante Veranstaltungs- und Seminarankündigungen, sowie lesenswerte Buchtipps enthalten.
Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und Schmökern!!
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Ich brenne für meine Beruf- von Verheizen war nicht die Rede!

Kundgebung Hebammen Linz Mai 2018

Hebammen- 99,9 % Frauen, 100% unterbezahlt !

Am 8. Mai 2018 fand in Linz eine Protestveranstaltung der Hebammen statt. Forderungen der circa 300 Teilnehmerinnen waren:
- mehr Personal
- mehr Ausbildungsjahrgänge
- faire Bezahlung für einen hochverantwortlichen Beruf

 

 

ÖGB-Achitz: Pflege solidarisch finanzieren – mit Erbschafts- und Schenkungssteuer!

Pflegeversicherung würde Faktor Arbeit belasten – ArbeitnehmerInnen und Arbeitgeber müssten zahlen
„Eine Pflegeversicherung würde zu einer Verschiebung der Finanzierungslast führen, und zwar zu den ArbeitnehmerInnen und den Arbeitgebern“, warnt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB: „Das passt nicht zusammen mit dem Ziel, den Faktor Arbeit zu entlasten. Um die Pflege in Zukunft solidarisch zu finanzieren, braucht es endlich Erbschafts- und Schenkungssteuern!“ Vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen müssen schon derzeit einen beträchtlichen Teil ihres Einkommens für Sozialversicherungsbeiträge aufwenden und könnten sich eine zusätzliche Versicherung nicht leisten.
Den Kapitalmärkten ausgeliefert
Der Vorteil der Steuerfinanzierung ist, dass die Leistungen, zum Beispiel Pflegegeld, für die Pflege von der Allgemeinheit und somit solidarisch finanziert werden. ECO Austria schlägt hingegen eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung vor.
„Kurz gesagt: Wer Geld hat, kann ansparen, wer keines hat, schaut durch die Finger. Und auch die, die sich’s leisten können, sind dann den Entwicklungen der Kapitalmärkte ausgeliefert“, sagt Achitz. Aus gutem Grund gibt es in der österreichischen Sozialversicherung keinen Zweig, der auf einem kapitalgedeckten System beruht.
Was passiert mit denen, die zu wenig eingezahlt haben?
Die Umstellung auf eine Pflegeversicherung würde auch dazu führen, dass der Anspruch auf die Leistungen (z. B. Platz im Pflegeheim) davon abhängig ist, dass eine gewisse Anzahl an Jahren in die Pflegeversicherung eingezahlt wurde. Achitz: „Pflegebedürftig zu sein reicht dann nicht mehr, um Pflege zu bekommen.“
Der ÖGB fordert:
- Nachhaltige Sicherstellung der Finanzierung der Pflege durch Implementierung des Pflegefonds ins Dauerrecht
- Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer

Pressekonferenz – Gemeinsam in Fahrt für Österreichs Gesundheitssystem!

Pressekonferenz Europäisches Forum Alpbach 2018

2012 erfolgte der Startschuss für eine umfassende Gesundheitsreform von Bund, Länder und Sozialversicherungsträgern. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz beim Europäischen Forum Alpbach zogen der Vorsitzender des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger Alexander Biach, die Gesundheitslandesräte Christopher Drexler (Steiermark) und Peter Hacker (Wien), die Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner sowie der Tiroler Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg eine vorläufige Zwischenbilanz.
Der Erfolg der getroffenen Maßnahmen, zurückzuführen auf eine gemeinsame Zielsteuerung und bessere Koordinierung, konnte die jährliche Kostensteigerung im Gesundheitswesen nachweislich reduzieren. So haben sich zum Beispiel die Anzahl der Krankenhausaufenthalte verringert, Wartezeiten bei CT und MR verkleinert, während die Kariesprofilaxe bei Kindern stark verbessert wurde. Bisher entstanden 10 neue Primärversorgungseinrichtungen, von denen sieben bereits im Betrieb sind. Bis 2021 soll gemäß Zielsteuerungsvertrag die Anzahl auf mindestens 75 Primärversorgungseinheiten anwachsen. Dafür wurden von Bund, Ländern und Sozialversicherung gemeinsam 200 Mio. Euro reserviert. Nächster Schwerpunkt sind die Entstehung von Facharztzentren.
Download Unterlagen:

 

Gesund & Sozial 2 2018

Gesund und Sozial 2 2018 - Arbeit 4.0

Die zweite Ausgabe 2018 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken im Gesundheitswesen". Chefredakteur Karl Preterebner beleuchtet in seinem Leitartikel die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gestaltung von Arbeitsverhältnissen in den Gesundheitsberufen.
Weitere Beiträge befassen sich u.a. mit dem im April stattgefundenen Gesundheits- und Pflegekongress der Gewerkschaft younion. Silvia Weber- Tauß von der GPA-djp ortet in der von der Regierung geplanten Reform der Sozialversicherungsträger eine Schwächung der Selbstverwaltung. Reinhard Waldhör (GÖD) berichtet vom Aktionstag "Gewalt darf kein Berufsrisiko sein!" und Willi Steinkellner (vida) informiert über die europaweit einzigartige Gewerkschaftsinitiative ´vidaflex´, die sich Ein-Personen-Unternehmen annimmt. 

Download der aktuellen Ausgabe

Alle Ausgaben von Gesund und Sozial finden Sie hier

 

Digitalisierung- Wir wollen mitgestalten!

Veranstaltungsbroschüre Digitalisierung

Am 3.5.2018 veranstaltete die ÖGB/ARGE- FGV im ÖGB eine Podiumsdiskussion zum Thema "Digitalisierung- Auswirkungen auf die Gesundheitsberufe".
Namhafte Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und Interessensvertretungen beleuchteten aktuelle und zukünftige Entwicklungen sowie Herausforderungen.
Die Publikation der Veranstaltung steht hier zum Download bereit.

 

Pflege und Betreuung in Europa: Arbeit, Sorge, Zukunft

Trendreport 1 2018

Die Ausgabe 1/2018 des Trendreport Arbeit, Bildung, Soziales – Österreich im Europavergleich behandelt schwerpunktmäßig das Thema Pflege und Betreuung in Europa.
Die Menschen in Europa werden immer älter und damit steigt der Bedarf an Betreuung und Pflege. Diese Entwicklung stellt Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen: Wie sollen der zunehmende Betreuungs- und Pflegebedarf abgedeckt und finanziert werden? Wie können die Arbeitsbedingungen für Betreuungs- und Pflegekräfte nachhaltig verbessert werden? Welche Rolle kann und soll in Zukunft die unbezahlte familiäre Pflege spielen, wenn viele der pflegenden Angehörigen erwerbstätig sind? Diesen Fragen geht die aktuelle Ausgabe des Trendreport Arbeit, Bildung, Soziales nach.
Themen sind unter anderem die Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Angehörigenpflege, die Belastungen und Herausforderungen in der professionellen Betreuung und Pflege, neu entstehende gewerkschaftliche Initiativen zur Organisierung von 24-Stunden-Betreuer/innen und die Unterschiede bei der Finanzierung des Risikos der Pflegebedürftigkeit. Im Interview spricht der Trendreport mit dem Leiter der internationalen Gewerkschaft UNICARE Adrian Durtschi über tatsächliche und vermeintliche Herausforderungen in der Langzeitpflege.

Download hier

 

Zellhofer wieder zum Bundesvorsitzenden gewählt

Josef Zellhofer

Josef Zellhofer wurde am 13.6.2018 erneut zum Vorsitzenden der ÖGB/ARGE- FGV gewählt. "Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich schon auf die kommenden Herausforderungen!" so Zellhofer.
Zusammen mit seinen Stellvertreterinnen Silvia Weber Tauß (GPA-djp), Willibald Steinkellner (vida) und Reinhard Waldhör (GÖD) bildet Zellhofer den Bundesbeirat der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe der Funktionsperiode 2018 - 2023.
Weitere Infos zu den Bundes- und Landesgremien der ÖGB/ARGE- FGV hier

 

Bericht Periode 2013 - 2018

Fünf Jahre sind wie im Flug vergangen. Mit dem ÖGB Kongress Juni 2018 steht auch eine neue Periode in der ÖGB/ARGE- FGV für Gesundheits- und Sozialberufe an. So ist es auch berechtigt, Rückschau zu halten, was wir in den letzten fünf Jahren erledigen konnten. Und für das Ergebnis muß sich die Fachgruppe nicht verstecken. Die letzten fünf Jahre waren Jahre der Umsetzung. 

Den vollständigen Bericht mit allen Details Download hier

 

Registrierung für Gesundheitsberufe

Logo © Gesundheitsberuferegister

Das neue Register ist ein Verzeichnis für Angehörige der Gesundheitsberufe, welches sowohl für diese Berufsgruppen als auch für PatientInnen von Vorteil ist. Ziel ist, die erworbenen Qualifikationen im Gesundheitsbereich aufzuwerten sowie mehr PatientInnensicherheit zu gewährleisten. Die Registrierung beginnt am 1. Juli 2018 und ist eine Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes.
Weitere Infos auf der Webseite der Arbeiterkammer

 

Presseaussendung ÖGB/ARGE- FGV Zellhofer: "Die Pflegeausbildung nicht verwässern!"

Zellhofer

Der Finanzminister sollte besser die derzeitige hochwertige Ausbildung unterstützen
"Das ist eine Verwässerung der derzeitigen Ausbildung und geht zusätzlich an der Realität vorbei", kritisiert Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE-Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe, den Vorschlag von Finanzminister Hartwig Löger, einen eigenen Lehrberuf ´Pflege´ zu schaffen.
"Die Pflege ist eine hochwertige Tätigkeit und die derzeitige Ausbildung ist darauf abgestimmt. Daher gibt es auch das Berufsbild ´PflegeassistentIn´˜, erklärt Zellhofer. Lögers Vorschlag geht allerdings auch an der Realität vorbei. Erst mit 17 Jahren darf direkt mit PatientInnen gearbeitet werden. Zellhofer: "Löger soll besser das derzeitige Ausbildungssystem unterstützen."

 

Einladung: Tag der Pflege

3.5.2018
Digitalisierung: Auswirkungen auf die Gesundheitsberufe
Unserer Gesellschaft steht mitten in einem radikalen Umbruch. Die Digitalisierung verändert unsere Arbeits- und Lebenswelten in einem nie dagewesenen Tempo. Auch der Gesundheitsbereich ist davon betroffen und viele technische Neuerungen, die noch vor einigen Jahren als Science Fiction galten, haben längst Einzug in den Arbeitsalltag der Gesundheitsberufe gefunden. Weiterlesen...

Digitalisierung in der mobilen Pflege

Auch in den Gesundheits- und Sozialberufen schreitet die Digitalisierung voran. Nicht immer offensichtlich, denn der Faktor Mensch ist natürlich weiterhin im Zentrum. Smarte Geräte helfen aber bei der Organisation der Einsätze. Oder sind sie doch ein Stressfaktor? Ein Erfahrungsbericht aus dem mobilen Besuchsdienst.  

ÖGB – Resolution an den neuen Nationalrat und die Sozialpartner

Wer den sozialen Frieden gefährdet, hat mit Widerstand zu rechnen. Die Sozialpartnerschaft ist eine der tragenden Säulen der Zweiten Republik. Das System des Interessenausgleichs von ArbeitnehmerInnen und Arbeitgebern funktioniert unabhängig von politischen Mehrheiten. Laufend beweisen die Sozialpartner auch in wirtschaftlich schwierigen Situationen ihre Lösungskompetenz. Weiterlesen...