Auftrakt der Pflege- Sommergespräche 22.7.in NÖ, St. Pölten

Pflege Sommergespräche

Die Pflege-Sommergespräche mit Pflege Professionell, der Gewerkschaft und dem ÖGKV! Machen wir den Schulterschluss!
Nach unserem Posting auf Facebook gab es tausende Zuschriften und Kommentare, die uns teilweise aufgefordert haben, nicht nur ein Posting zu schreiben, sondern auch Akzente zu generieren. Also haben wir in 5 Bundesländern den Österreichischen Berufsverband (ÖGKV) und die Gewerkschaft gebeten, gemeinsam mit uns, einen Diskussionsabend zu generieren.
Wenn wir etwas ändern wollen, dann müssen wir eine gemeinsame Basis finden. Nun sind Sie gefragt! Kommen Sie an einem der Diskussionsabende und lassen Sie uns gemeinsam neue Wege gehen.

Hier gehts zur Anmeldung

22.7.2019 – 17:00 - 20:00 Uhr – St. Pölten – Cityhotel D&C – Völklplatz 1, 3100 St. Pölten
12.8.2019 - 17:00 - 20:00 Uhr - Klagenfurt- Seepark Congress Hotel, Universitätsstraße 104, 9020 Klagenfurt
22.8.2019 – 17:00 -20:00 Uhr – Innsbruck – Kulturgasthaus Bierstindl – Klostergasse 6, 6020 Innsbruck
30.8.2019 – 17:00 -20:00 Uhr – Linz -Kepler Universitätsklinikum, Med Campus 3, Krankenhausstraße 9, 4020 Linz 49
3.9.2019 - 17:00 -20:00 Uhr – Wien – KWP Haus Döbling – Grinzinger Allee 26, 1190 Wien

motiv.allianz.pflege - Brennpunkt Pflege

In der motiv.allianz.pflege haben sich namhafte Organisationen zusammengeschlossen, um eine dringenderforderliche und nachhaltige Pflegereform in Österreich voranzutreiben. Beteiligt an dieser Allianz sinddie Arbeiterkammer, BAG Freie Wohlfahrt, Lebenswelt Heim - Bundesverband, der ÖsterreichischeGesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV), der ÖGB ARGE FGV (Fachgruppenvereinigung) für Gesundheit & Sozialberufe sowie die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ).Als Teil eines solchen Prozesses laden wir Sie ein, gemeinsam mit VertreterInnen der wahlwerbenden Parteienzum Thema zu diskutieren: Einladung
 
BRENNPUNKT PFLEGE
Was in der nächsten Gesetzgebungsperiode getan werden muss
Dienstag, den 10. September 2019 von 16.00 bis 19.00 Uhr
Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27A, 1010 Wien
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Pflegenotstand ernst nehmen und endlich handeln

ÖGB/ARGE-FGV fordert mehr Personal, bessere Work-Life- Balance und gerechtere Entlohnung

Wien (OTS) - "Egal mit wem man spricht, in fast jedem Spital und jeder Pflegeeinrichtungen beklagen sich die Beschäftigten über enorme Arbeitsbelastungen, ausgelöst durch chronischen Personalmangel. In vielen Häusern berichten die Personalverantwortlichen, dass sich auf Ausschreibungen kaum jemand mehr bewirbt. Viele Fachkräfte verlassen den Beruf, weil sie mit dem Arbeitsumfeld nicht mehr klarkommen. DAS ist die Realität", so beschreibt der Vorsitzende der ÖGB-ARGE Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe, Josef Zellhofer, den aktuellen Pflegenotstand. Laut Studien braucht es 20 Prozent mehr Personal.

Dennoch gibt es vereinzelt Stimmen, die die Situation herunterspielen und eine Parallelwelt aufbauen wollen. Die niederösterreichische Landesrätin für Pflege und Schulen, Christiane Teschl-Hofmeister, sagte zum Beispiel in einem Interview mit der Tageszeitung „Heute“, dass es in Niederösterreich keinen Pflegenotstand gäbe. Tatsächlich fehlen aber auch in Niederösterreich Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialbereich. "Ich weiß nicht wie Christiane Teschl-Hofmeister das nennt, wenn allein in Niederösterreich hunderte Stellen ausgeschrieben sind, die mangels BewerberInnen nicht besetzt werden können. Für MICH ist das sehr wohl ein Pflegenotstand", sagt Zellhofer.

"Den Kolleginnen und Kollegen, die Tag für Tag unter strapaziösen Arbeitsbedingungen Großartiges leisten und unser Gesundheitssystem aufrechterhalten, ist deshalb mit Vogel-Strauß-Taktik und einer sinnlosen Imagekampagne nicht geholfen", sagt Zellhofer: "Wir fordern hier endlich nachhaltige Lösungen und die heißen mehr Personal, bessere Work-Life- Balance und gerechtere Entlohnung."

Bereits 170.000 in Gesundheitsberufen Beschäftigte erfolgreich im Gesundheitsberuferegister registriert

Ein Zeichen des Respekts für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen

Wien (OTS/BMASGK) - Seit 1. Juli 2018 haben AK und Gesundheit Österreich GmbH in Umsetzung des Gesundheitsberuferegister-Gesetzes als Behörden rund 170.000 Beschäftigte registriert, gerechnet wurde nur mit etwa 100.000 Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zehn Gesundheitsberufen erhielten im Zuge der Registrierung auch ihren Berufsausweis. Basis dafür ist das Gesundheitsberuferegister, das erstmals Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Berufsangehörige, Dienstgeber, Patientinnen und Patienten schafft. „Mit dem Gesundheitsberuferegister werden erstmals alle in Österreich berechtigten und tätigen Angehörigen in Gesundheitsberufen erfasst. Das Gesundheitsberuferegister gibt den Patientinnen und Patienten damit die Sicherheit, von einer gut ausgebildeten Fachkraft betreut zu werden,“ erklärt Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl den Vorteil des neuen Gesundheitsregisters.****

„Die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen halten unser Gesundheitswesen am Laufen. Der neue Berufsausweis, den sie seit der Registrierung haben, ist ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts gegenüber ihrer Arbeit“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Und die PatientInnen wissen durch die Registrierung und den Berufsausweis, dass sie qualifiziert betreut werden. Es ist also eine Win-Win-Situation.“

„Im österreichischen Gesundheitsberuferegister sind nunmehr ein Jahr nach Inkrafttreten bereits rund 170.000 Berufsangehörige eingetragen. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Erfassung des vorhandenen Personals im Gesundheitswesen gemacht, der langfristig eine genauere Planung der Personalressourcen im Gesundheitswesen unterstützt. Zudem dient das öffentlich zugängliche Register auch der Transparenz und der Qualität im Gesundheitswesen,“ so der Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) Herwig Ostermann.

Am 1.7.2018 wurde die Registrierung für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen gestartet. Bis zum 30.6.2019 haben AK und GÖG rund 170.000 Beschäftigte registriert.

Neue Ausweise gab es für jene Berufsangehörige, die am 1.7.2018 in der Pflege bzw. in gehobenen medizinisch-technischen Diensten tätig waren. Sie hatten bis Ende Juni 2019 Zeit, einen Antrag zu stellen, wenn sie unbürokratisch ihre Berufsberechtigung behalten wollen. Absolventen und Wiedereinsteiger müssen sich ebenfalls seit 1.7.2018 vor der Aufnahme der Beschäftigung registrieren lassen, auch sie bekommen die Berufsausweise.

Die AK übernahm die Registrierung der Angestellten, für überwiegend freiberuflich Tätige war die Gesundheit Österreich GmbH die zuständige Registrierungsbehörde. Die AK war österreichweit in rund 1.300 Betrieben und Schulen, und hat somit die Berufsangehörigen direkte am Arbeitsort „abgeholt“. Rund 400 geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Anträge bearbeitet.

Aus folgenden Gesundheitsberufen haben sich Beschäftige registriert:

Gesundheits- und Krankenpflegeberufe (141.096 Personen):

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Pflegeassistentin und Pflegeassistent
  • Pflegefachassistentin und Pflegefachassistent

Gehobene medizinisch-technische Dienste (26.852 Personen):

  • Biomedizinische Analytikerin und Biomedizinischer Analytiker
  • Diätologin und Diätologe
  • Ergotherapeutin und Ergotherapeut
  • Logopädin und Logopäde
  • Orthoptistin und Orthoptist
  • Physiotherapeutin und Physiotherapeut
  • Radiologietechnologin und Radiologietechnologe

Alle öffentlichen Daten der im Register eingetragenen Personen sind im öffentlichen Register unter https://gbr-public.ehealth.gv.at/ abrufbar. Berufsangehörige können jederzeit einen Antrag unter Nutzung einer Handy-Signatur oder Bürgerkarte online oder persönlich bei der jeweils zuständigen Registrierungsbehörde stellen. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) stellt die technische Infrastruktur des Gesundheitsberuferegisters zur Verfügung.

Pflege Sommergespräche

„Zeit für Pflege“ – Symposium 2019

Und es wird ein 4.tes Mal geben…
Nach dem großen Erfolg des dritten Pflegesymposiums, kann es natürlich nur eine Fortsetzung geben.  Unser Veranstaltungspartner, die FH IMC Krems, bietet uns hierfür abermals den idealen Raum um zu Netzwerken. Wir freuen uns sehr diese Veranstaltung gemeinsam organisieren zu dürfen.

Link

Gewerkschaft vida: Volle Solidarität mit den Wiener Hebammen

Wien (OTS) - Nach dem Hilferuf der Hebammen in Wiener Krankenanstalten sichert die Gewerkschaft vida den Beschäftigten ihre volle Solidarität zu. „Immer mehr GeburtshelferInnen arbeiten in unterbesetzten Kreißsälen und sind einem ständig steigenden Arbeitsdruck ausgesetzt. Mittlerweile ist eine Hebamme für mehrere Geburten zuständig. Wie in vielen anderen Gesundheitsberufen ist die Situation bei den Hebammen sehr angespannt“, so Gerald Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida.

Betriebsversammlung der Hebammen

Besonders im Fokus steht derzeit das St. Josef Krankenhaus, sagt Richard Kocica, Landesgeschäftsführer der vida Wien: „Wir sind bereits seit längerem mit der Geschäftsleitung und den BetriebsrätInnen in Kontakt, um eine Besserung der Situation zu erreichen.“ Um die MitarbeiterInnen darüber zu informieren, findet daher morgen in der vida-Zentrale in Wien eine Betriebsversammlung der Hebammen des St. Josef Krankenhaus statt. „Wir wollen den KollegInnen zeigen, dass wir ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben und werden auch über weitere Schritte beraten“, so Kocica.

Hebammen dringend entlasten

Um der Überlastung entgegenzuwirken, müssen rasch wichtige Schritte unternommen werden. „Hier geht es vor allem um die Entlastung bei vielen berufsfremden Tätigkeiten. Hebammen stemmen derzeit zu viele Arbeiten, die nicht in ihrem Bereich liegen. Es geht etwa um Botengänge, Monitoring der Neugeborenen aber auch um Administrierung von Patientinnen“, so Mjka.

„Wir wissen, dass viele Beschäftigte mit unzureichenden Regelungen zur Konsumation ihres Urlaubs oder ihrer Nachtgutstunden zu kämpfen haben. Das gehört abgestellt“, so der vida-Gewerkschafter. Er pocht auch darauf, dass Pausen außerhalb der Station möglich sein müssen. Handlungsbedarf sieht Kocica auch bei der Entlohnung: „Alle KollegInnen müssen fair und gleichwertig bezahlt werden. Es geht auch um finanzielle Wertschätzung.“

Keine Zeit mehr verlieren

„Um mehr Menschen für den Beruf der Hebamme zu begeistern, müssen sich dringend die Arbeitsbedingungen ändern. Passen die Arbeitsbedingungen, wird sich das Problem des Personalmangels lösen lassen. Wien braucht auch mehr Hebammen-Studiengänge. Wir stehen an der Seite der KollegInnen, die darauf drängen, dass Frauen und Kinder in Kreißsälen auch in Zukunft die allerbeste Versorgung bekommen. Um das zu gewährleisten, muss aber jetzt gehandelt werden“, schließen Kocica und Mjka.

Bürgerinitiative "Nachtgutstunden" für alle ArbeitnehmerInnen in Pflegeeinrichtungen

Zur elektronischen Zustimmung

Gesund & Sozial 2 2019

Gesund und Sozial 2 2019 Personalmangel bei MTD´s
Gesund und Sozial 2 2019 Personalmangel bei MTD´s

Die Coverstory befasst sich in der zweiten Ausgabe 2019 mit einer von der Gesundheit Österreich (GÖG) durchgeführten Studie über die Situation von Medizinisch- technischen Diensten (MTD) in Krankenhäusern. Sie kommt zu dem Schluss, dass dringender Handlungsbedarf gegeben ist! 

Chefredakteur Karl Preterebner informiert über die Auftaktveranstaltung zur Evaluierung der GuKG- Novelle. 

Beatrix Eiletz (GPA-djp) berichtet vom Start einer parlamentarischen BürgerInnen- Initiative der beiden Gewerkschaften vida und GPA-djp. Gefordert wird eine Zeitgutschrift in Höhe von 2 Stunden pro geleistetem Nachtdienst. 

Gerald Mjka (vida) befasst sich mit der Operationstechnischen Assistenz (OTA) und Reinhard Waldhör (GÖD) schildert seine Erfahrungen und Eindrücke von einer internationalen Konferenz zur Entwicklung der Pflegeberufe in Montenegro. 

Andrea Wadsack berichtet über aktuelle Veränderungen im Wiener Krankenanstalten Verbund. 

Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sommer!!
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ÖGB/ARGE-FGV: Respekt und Wertschätzung statt Pflegelehre

Attraktivität der Pflegeberufe muss endlich gehoben werden

Wien (OTS) - „Schon seit Jahren geistert der Gedanke ‚Pflegelehre‘ als Allheilmittel des Pflegenotstandes in den Köpfen der Dienstgeber und Politiker herum. Obwohl die ÖGB/ARGE-FGV immer wieder darauf hinweist, dass Jugendliche erst mit 17 Jahren an PatientInnen tätig werden dürfen. Und das hat seine Richtigkeit, weder haben es unsere Angehörigen verdient von Jugendlichen, die als billige Arbeitskräfte in diesen sensiblen Bereichen missbraucht werden, betreut zu werden, noch haben es unsere Jugendlichen verdient diese emotionalen Belastungen, mit denen Erwachsene schwer fertig werden, auszuhalten“, kritisiert der Vorsitzender der ÖGB/ARGE-Fachgruppenvereinigung (ÖGB/ARGE-FGV) Josef Zellhofer. 

„Hat man schon mit der Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz 2016 versucht mit der Schaffung von einem zusätzlichen Pflegeberuf die Welt zu retten und wieder nichts gelernt, jetzt wird es mit einem Lehrberuf versucht. Das wird auch fehlschlagen, denn ohne verbesserte Arbeitsbedingungen wird man wenige Menschen finden, die diese sehr anspruchsvolle Arbeit machen möchten. Vor einigen Jahren haben wir familienfreundliche Arbeitsbedingungen gefordert, jetzt müssen wir teilweise bereits menschenwürdige Arbeitsbedingungen fordern“, so Zellhofer weiter. Ein großes Personenpotenzial bereits ausgebildeter Pflegepersonen, welche auf Grund der Arbeitsbelastung den Job wechselten, würde sofort wieder in der Pflege arbeiten, wenn das Arbeitsumfeld und die Wertschätzung dieser Berufe endlich den Respekt erfahren, den sie sich verdienen.

Zellhofer: „Deshalb brauchen wir keine Pflegelehre, sondern eine einheitliche Personalbedarfsrechnung mit qualitativen Standards in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen, eine zwingend vorgeschriebene Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und messbare, überprüfbare und letztlich sanktionierbare Qualitätskriterien in allen Bereichen. Nur so können wir die Attraktivität unser Gesundheitsberufe heben und die chronische Unterbesetzung und Überbelastung der Pflege und Betreuungsberufe stoppen“, ist Zellhofer überzeugt.

Personalmangel bei MTDs gefährdet Gesundheitssystem

Neue Studie bestätigt dringenden Handlungsbedarf

Wien (OTS/ÖGB) - Eine neue dreiteilige Studie, die von der AK Wien gemeinsam mit dem AK-Fachausschuss für Gesundheitsberufe beauftragt wurde, bestätigt bereits im ersten Teil einen besorgniserregenden Personalmangel in Österreichs Spitälern, der sich in den kommenden Jahren massiv verstärken wird. Weiterlesen

Presseaussendung: PflegerInnen halten System trotz widrigster Arbeitsbedingungen am Laufen

Zellhofer: „So kann und darf es nicht mehr länger weitergehen.
„Die Beschäftigten verdienen mehr als nur ein läppisches ´Danke´,“ stellt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV), anlässlich des Tages der Pflege am 12.05. fest. „Trotz widrigster Arbeitsbedingungen halten sie das System 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag am Laufen. Aber so kann es einfach nicht mehr länger weitergehen. Und Imagekampagnen werden da auch nicht helfen!“
„Was es braucht sind strukturelle Verbesserungen, sowohl bei der Personalausstattung als auch bei der Gestaltung des Arbeitsalltags,“ ist Zellhofer überzeugt. Im Rahmen der GuK- Novelle 2016 wurden weitereichende Kompetenzen für die Pflege gesetzlich niedergeschrieben. Die Kombination aus einer fundierten Basisausbildung mit anschließender fachlicher Weiterspezialisierung in die verschiedensten Bereiche ist das Modell der Zukunft. „Doch es gibt Verbesserungspotenzial,“ so Zellhofer.

„Die ÖGB/ARGE-FGV wird ihr Know- How und die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Bereichen in die aktuelle Evaluierung der GuK- Novelle einfließen lassen. Denn das Jahrzehnt der Pflege stellt uns vor nie dagewesene Herausforderungen: Eine alternde Gesellschaft, die u.a. mit Multimorbidität, Demenzerkrankung und steigendem Kostendruck zurecht werden muss. Doch diejenigen, die all das leisten, nämlich die Beschäftigten in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und besonders in der Langzeitpflege, brauchen dabei unsere Unterstützung!“ so Zellhofer.

Auftaktveranstaltung zur Evaluierung GuKG 2016

(c) GÖK Frohner_Penz_Pleschberger_Rosoli_Zellhofer

Josef Zellhofer, Vositzender ÖGB/ARGE- FGV nahm am 9. April 2019 an der Auftaktveranstaltung für die Evaluierung der Novelle des GuKG 2016 teil. Zellhofer: "Die Veranstaltung war ein wichtiger erster Schritt. Wir werden uns weiterhin mit unserer Expertise in die Novellierung einbringen und unsere Mitglieder über den aktuellen Stand informieren." Weiterlesen...

Presseaussendung vida: Pflegekräfte-Import aus Vietnam löst keine Probleme

Gerald Mjka: „Pflegeberuf für heimische ArbeitnehmerInnen endlich attraktiver machen“
„Statt die Probleme im Pflegebereich an den Wurzeln anzupacken und zu verbessern, will Niederösterreich jetzt sogar Pflegekräfte aus Südostasien zu uns karren, um Personallücken zu stopfen“, kritisiert Gerald Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida und stellv. Vorsitzender in der ÖGB/ARGE- FGV. Wir brauchen ohne Zweifel mehr qualifizierte Fachkräfte. Diese müssen wir aber in erster Linie in unserem Land suchen und ausbilden, unterstreicht Mjka. „Wenn Pflegeeinrichtungen nach Fachkräften aus dem Ausland rufen, kann es nur eine Antwort geben: Wir müssen in Österreich qualitativ ausbilden, ausbilden, ausbilden!“
 
Attraktivität in Sozialberufen deutlich heben
Statt über Arbeitskräftemangel zu klagen, sollten lieber konkrete Schritte unternommen werden, um den Pflegeberuf interessanter und attraktiver zu machen, unterstreicht auch Sylvia Gassner, Vorsitzende des Fachbereichs Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida: „Dazu gehören auch speziell angepasste und finanzierte Ausbildungen für QuereinsteigerInnen. Zudem muss es für alle höhere Einkommen geben. Die ArbeitnehmerInnen haben es sich verdient, für die physisch und psychisch belastende Tätigkeit fair entlohnt zu werden.“
 
Richtige Weichen stellen
Um unser Pflegesystem für die Zukunft abzusichern, brauchen wir dringend verbesserte Rahmenbedingungen, betonen die beiden Gewerkschafter abschließend: „Mehr finanzielle Mittel, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege und mehr Wertschätzung für die Arbeit des Pflegepersonals sind die drei wesentlichen Voraussetzungen, um mit motiviertem Betreuungspersonal eine gute Pflege für alle zu ermöglichen.“

Presseaussendung: ÖGB/ARGE-FGV lehnt Idee der Pflegelehre ab

Nur bei guten Arbeitsbedingen steigt Interesse am Pflegeberuf
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein unserer Einschätzung anschließt und die Idee einer Pflegelehre verwirft“, erklärt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV) und stellt fest: „Eine Pflegelehre löst keine Probleme, sondern schafft nur neue.“

„In Österreich dürfen Jugendliche vor Vollendung des 17. Lebensjahres aus gutem Grund nicht am Krankenbett arbeiten“, sagt Zellhofer. Die Arbeit mit (schwer)kranken oder sterbenden Menschen ist schon für Erwachsene mit einer Pflege- Fachausbildung nicht leicht zu bewältigen. „Schon vor Jahren hat die ÖGB/ARGE- FGV in einem Beschluss festgehalten, dass die Ausbildungslücke zwischen dem 15. und 17. Lebensjahr am besten durch ein BHS-Modell, angesiedelt an den bestehenden Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege, geschlossen werden kann.“ Dieser Beschluss wurde von den vier im Gesundheitsbereich tätigen Gewerkschaften GPA-djp, vida, younion und GÖD einstimmig getroffen.

„Als Sofortmaßnahme,“ so Zellhofer, „müssen aber endlich die katastrophalen Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen strukturell stark verbessert werden. Will man, dass sich junge Leute für den Bereich der Pflege interessieren, muss auch das Umfeld passen.“ Download Konsensus der ÖGB/ARGE- FGV 2018

Presseaussendung zum Weltgesundheitstag (07.04.2019)

„Gesundheit ist ein Menschenrecht,“ stellt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe, anlässlich des Weltgesundheitstages am 07. April 2019 fest. Für das Menschenrecht Gesundheit muss auch in Zukunft die E-Card reichen und nicht die Kreditkarte. Während in anderen Ländern oft das Einkommen über den Zugang zu Gesundheitsleistungen und -prävention entscheidet, hat Österreich ein erstklassiges, solidarisch finanziertes System und keine Zwei-Klassen- Medizin. „Und das soll auch so bleiben!“ so Zellhofer.

Allerdings passiert in Hinblick auf die Gesundheitsprävention laut Zellhofer immer noch viel zu wenig: „Kürzlich wurde von den Regierungsparteien das ´Don´t smoke´ Volksbegehren für verbesserten NichtraucherInnenschutz einfach abgelehnt. Zahlreiche Studien belegen eindeutig den Zusammenhang von Rauchen und schwerwiegenden Erkrankungen und dennoch werden hier keine entsprechenden Maßnahmen gesetzt,“ ärgert sich Zellhofer.
Gesundheit ist, wie die WHO in der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung 1986 festgehalten hat, mehr als nur der Zugang zu medizinischer Versorgung im Krankheits- oder Unglücksfall: „Es ist ein viel umfassenderes Konzept, das alle Lebensbereiche betrifft und umfassendes Wohlbefinden zum Ziel hat. Genau das und nicht weniger erwarte ich mir von einer modernen Gesundheitspolitik im Jahr 2019!“ so Zellhofer.

Rückverlagerung der Kranken-Transporte zu den qualifizierten Rettungsorganisationen

Am 1. April 2019 trat die Novelle zum Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetz in Kraft. Damit wird ganz klar geregelt, welche Transporte durch die qualifizierten Rettungsorganisationen (Arbeiter Samariter Bund Wien, Wiener Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, Grünes Kreuz und SMD) durchgeführt werden. Es geht eine Rückverlagerung von Transporten zu qualifizierten Krankentransportorganisationen einher. Diese haben bereits reagiert und in den vergangenen Monaten ihre Teams deutlich verstärkt.

So hat z.B. beim Wiener Grünen Kreuz bereits im März ein Kurs zur Ausbildung zum Rettungssanitäter begonnen. Darunter sind 14 ehemalige MitarbeiterInnen eines privaten Fahrtendienstes, die nun zu qualifizierten Sanitätern weiter entwickelt werden. Auch das Wiener Rote Kreuz und der Arbeiter Samariter Bund Wien bieten in Kooperation mit dem WAFF Kurse an. Der Kurs beim Wiener Roten Kreuz startet im Mai mit 22 TeilnehmerInnen. In Kooperation mit dem WAFF werden 50 Prozent der Ausbildungskosten übernommen. Am 17. April findet beim Wiener Roten Kreuz der nächste Bewerbertag statt. Diese Initiativen bieten den MitarbeiterInnen der privaten Fahrtendienste eine Ausbildung zum qualifizierten Rettungssanitäter / Rettungssanitäterin. Die anerkannten Rettungsorganisationen reagieren mit erweiterten Teams und dem Ausbau der Fuhrparks auf den zu erwartenden Anstieg bei den Krankentransporten. Qualifizierte Transportbedingungen und faire Arbeitsbedingungen sind die Folge – ein Meilenstein für Wien.

Gesund und Sozial 1 2019

Gesund und Sozial 1 2019 Diagnose Krebs
Gesund und Sozial 1 2019 Diagnose Krebs

Die aktuelle Ausgabe von "Gesund & Sozial" befasst sich in der Coverstory mit neuen individualisierten Behandlungsstrategien in der Krebstherapie. Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung führen zu maßgeschneiderten Behandlungen, die die Lebenserwartung von PatientInnen deutlich erhöht, aber die Onkologie und vor allem den Bereich der Pflege vor neuartige Herausforderungen stellen. Chefredakteur Karl Preterebner beendet in dieser Ausgabe seine 5-teilige Serie zum Digitalisierung in der Pflege. Martina Kronsteiner (GPA-djp) und Gerald Mjka (vida) befassen sich mit den geplanten Verschlechterungen für die Beschäftigen im Zuge der Novelle des Krankenanstalten- Arbeitszeitgesetzes.Reinhard Waldhör (GÖD) schildert seine Eindrücken bei einem Besuch in der Notrufzentrale für Niederösterreich und Andrea Wadsack macht auf den eklatanten Personalmangel in den Medizinisch therapeutischen diagnostischen Gesundheitsberufen (MTDG) aufmerksam. Branko Novakovic (younion) und Beatrix Eiletz (GPA-djp) berichten von Arbeitsgeber- Verhandlungen und erfolgreichen Arbeitskämpfen in Oberösterreich und der Steiermark.
Das Redaktionsteam wünscht viel Spaß beim Lesen und Schmökern, sowie einen schönen Frühlingsbeginn! 

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Zellhofer zum Weltfrauentag: Frauen in der Pflege müssen entlastet werden!

Personalaufstockung um 20 Prozent dringend notwendig
Von den 80.000 Pflegekräften in Österreich sind rund 80 Prozent weiblich. Viele von ihnen arbeiten in Teilzeit, weil sie den physischen und psychischen Belastungen keine 40 Stunden in der Woche standhalten können. „Nicht nur die Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden, sondern auch die Bezahlung. Niemand geht in die Pflege und erwartet sich dabei reich zu werden. Aber wäre das ein Männerberuf, wären die Einkommen sicher ganz andere“, ist Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV) überzeugt.

Die Beschäftigten im Pflegebereich arbeiten oft an ihrer Belastungsgrenze. Arbeitsüberlastung aufgrund von Personalmangel und Fehlzeiten, unterbesetze Nachtdienste etc. stehen mittlerweile an der Tagesordnung und müssen durch die Beschäftigten mit persönlichem Einsatz und Höchstleistungen ausgeglichen werden. „Als Sofortmaßnahme fordern wir eine unmittelbare Personalaufstockung um 20 Prozent. Die derzeitige Situation hat in vielen Bereichen ein gefährliches Ausmaß angenommen und die Verantwortlichen müssen endlich reagieren“, fordert Zellhofer. „Denn nur am Weltfrauentag große Reden von Wertschätzung und Gleichstellung zu halten und die restlichen 364 Tage im Jahr auf die Frauen an ihren Arbeitsplätzen zu vergessen, ist inakzeptabel!“

Trends und Effizienz- zukunftsweisende Ansätze zur Stärkung der Führungskompetenz im Gesundheitsbereich

Die ÖGB/ARGE- FGV, Karl Landsteiner Institut und ´vielgesundheit.at´ präsentieren:

Die Premium- Veranstaltungsreihe "Führung 4.0", zur Unterstützung von Führungskräften im Gesundheitswesen.
Den Auftakt bilden Themen wie Paradigmen- Wechsel im Personaltraining, Mitarbeiterinnen bilden und binden, Effizienz von Maßnahmen in der Fortbildung für Führungskräfte, Trends und neue Wege der Kompetenzentwicklung, Kosten- und Zeitersparnis durch approbiertes E-Learning oder Blended Learning.

"Female Leadership" - Ein Thema rund um DIE neuen Ansprüche an Führung, die ganz speziell den Stärken von Frauen entgegenkommen. Welche das sind, wie sie gefördert werden können, was das für den Alltag bedeutet und was man unabhängig vom Geschlecht daraus lernen kann.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer Teilnahme auch über Live-Stream!

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Eventberichte von vergangenen Veranstaltungen finden sie hier

Plus 2,5 % mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft (SWÖ)

Früher mehr Urlaub, Verbesserungen für Lehrlinge und Pflegeberufe

Die vielen Aktionen, Betriebsversammlungen, Unterschriften(listen), Solidaritätsbekundungen und Streiks haben dazu geführt, dass ein Kollektivvertragsabschluss für die rund 100.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft erreicht werden konnte. In der sechsten Verhandlungsrunde haben sich die GPA-djp und die Gewerkschaft vida mit den Arbeitgebern auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,5 % geeinigt.​ Weiterlesen...

Spitalskeime- Wo stehen wir, was brauchen wir noch?

Nosokomiale Infekte: Wo stehen wir ....
Nosokomiale Infekte: Wo stehen wir ....

Zum Thema der nosokomialen Infektionen („Spitalskeime“) hat sich in der jüngeren Vergangenheit vieles getan: Sie sind heute ein Thema der Politik, der Medien, der Wissenschaft, der Krankenhausträger oder Interessensgruppen.

Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC)
schätzt, dass sich rund 8,9 Millionen Menschen pro Jahr in europäischen Krankenhäusern und Pflegeheimen mit gefährlichen Keimen infizieren, wobei viele Keime gegen die gängigen Antibiotika-Therapien resistent sind. Bis zu 30 Prozent aller nosokomialen Infektionen wären durch entsprechende Hygiene und Kontroll-Programme vermeidbar. Dass diese Potenziale konsequent genützt werden sollten, darüber waren sich die Expertinnen und Experten einig, die bei einem Round Table der Initiative „Sicherheit im OP“ (SIOP) und der „Plattform Patientensicherheit“ am 19. November 2018 die Frage diskutierten: „Spitalskeime: Wo stehen wir, was brauchen wir noch?“

Download Broschüre

Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz

Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz
Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz

Instrumente zur Prävention
Weltweit nimmt Gewalt in Betrieben immer mehr zu. In Österreich sind 3,1 Prozent der Männer und 3,3 Prozent der Frauen (rund 127.900 Personen) von Belästigung oder Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Unter physischer Gewalt bzw. Androhung von Gewalt leiden etwa 1,2 Prozent der Erwerbstätigen. Vermutlich ist die Dunkelziffer jedoch wesentlich höher. In immer mehr Betrieben wird Belästigung und Gewalt sichtlich zu einem ernst zu nehmenden Problem. Weiterlesen...

Zellhofer: "Personalplanung bei der Pflege vordringlich!"

Vor allem einzelne Professionen müssen genau erhoben werden
„Eine gute Pflege braucht qualifizierte Beschäftigte und gute Arbeitsbedingungen. Eine der Grundlagen dafür ist eine fundierte Personalbedarfserhebung die vor allem auch erhebt welche Qualifikationen in den nächsten Jahren gebraucht werden“, fordert der Vorsitzende der ÖGB/ARGE-Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE-FGV), Josef Zellhofer in einer Presseaussendung.

„Ich finde es als löblich, dass die Reform der Pflege neuerlich angegangen wird. Viele Teile davon stehen allerdings bereits zu Beginn der Diskussion außer Streit. Dazu gehören eine qualitative Personalbedarfserhebung, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie eine Erhöhung des Personals um mindestens 20 Prozent“, stellt Zellhofer fest. Der Vorsitzende der ÖGB/ARGE-FGV weiter: „Ankündigen was irgendwann passieren soll, ist nicht zielführend. Es müssen ab sofort Schritte eingeleitet werden, die schon seit Jahren außer Streit stehen. Das erwarte ich mir von der zuständigen Ministerin Hartinger-Klein.“

Beschluss des Bundesvorstandes 17.12.2018

Bei der gestrigen Vorstandssitzung des Bundesvorstandes der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe wurde einstimmig und über alle Fraktionen hinweg folgender Beschluss gefasst: 
„Basierend auf den Ergebnissen derzeit aktuell vorliegender Studien fordert die ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe österreichweit 20 % mehr Personal in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Sofortmaßnahme.

In weiterer Folge die Entwicklung und Einführung einer bundesweit einheitlichen, verpflichtenden bedarfsorientierten Personalbedarfsberechnung für den intra- und extramuralen Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens.“
Der Vorsitzende der ÖGB/ARGE- Josef Zellhofer begrüßt den einstimmigen Konsensus: „Ich freue mich sehr, dass in dieser Frage alle vier Gewerkschaften geschlossen und solidarisch hinter dieser, so wichtigen, Forderung stehen!“