116. Gesundheitspolitischen Forum 27. April 2021- Webninar

116. Gesundheitspolitischen Forum
116. Gesundheitspolitischen Forum

Health in all policies - eine gefährliche Drohung oder Chance in Krisenzeiten? 

  • Hon. Prof. (FH) Dr. Bernhard Rupp, MBA
    Leiter der Abteilung Gesundheitspolitik, Kammer für Arbeiter und Angestellte für NÖ

Arzneimittelversorgung - was lernen wir aus der Krisensituation?

  • DI Dr. Christa Wirthumer-Hoche
    Leiterin des Geschäftsfeldes AGES-MEA Medizinmarktaufsicht

Die Auswirkungen eines Blackouts auf den Gesundheitssektor

  • Herbert Saurugg, MSc
    Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV)

moderiert von:

Dr. Jan Oliver Huber
Leiter des Gesundheitspolitischen Forums
Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

Zeit: Dienstag, 27. April 2021 von 18.00 bis 20.00 Uhr
Das Gesundheitspolitische Forum wird als WEBINAR aus dem Billrothhaus übertragen.
Sie erhalten den Zugangslink zeitgerecht vor dem Forum. Eine Anmeldung zum Forum unter:  office@gesundheitspolitischesforum.at ist daher unbedingt erforderlich.

Neue Ausgabe Gesund & Sozial 1 2021

Gesund & Sozial 1 2021
Gesund & Sozial 1 2021

Viel wird über die Bachelor- Studierenden in der Gesundheits- und Krankenpflege diskutiert. Aber in welchen Fachbereich gehen die AbsolventInnen, welche Rollen und Funktionen übernehmen sie und was sind ihre Erwartungen an die neue Arbeitsstelle? Diese und andere Fragen hat sich FH-Professorin Mag.a Dr.in Roswitha Engel, Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege der FH Campus Wien gestellt und die ersten Schritte eines Abschlussjahrgangs in die Berufswelt genau unter die Lupe genommen. Die interessanten Ergebnisse stellt sie in unserer Coverstory vor. 

Chefredakteuer Karl Preterebner ärgert sich in "Maske statt Aluhut" genau wie viele andere, wenn er die Bilder von masken- und abstandlosen Demonstrierenden im TV sieht. 

Markus Netter / Martin Mandl beschreiben ihre "Gewerkschaftliche Ernüchterung über Bericht zur Taskforce Pflege" und Reinhard Waldhör hat in "Achtung Satire: Ein Durchbruch ist gelungen" eine Lösung für den Personalengpass in der Pflege gefunden. 

Karl Streichers Beitrag befasst sich mit "Ich pflege wieder, wenn ..." und Mag.a Barbara Czernecki vom Zentralbetriebstat der Kepleruniklinikum Linz fragt sich "Wie hat Corona die Pflege verändert?"

Das Redaktionsteam wünscht gute Unterhaltung mit der neuen Ausgabe!

Zum Download (.pdf)

Alle Ausgaben von Gesund & Sozial

Zellhofer zu Anschober: „Danke für den konstruktiven Dialog!“

Zellhofer zu Anschober: „Danke für den konstruktiven Dialog!“
Zellhofer zu Anschober: „Danke für den konstruktiven Dialog!“

ÖGB/ARGE- FGV bedauert Rücktritt des Gesundheitsministers

„Mit Bedauern haben wir heute den Rücktritt des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Rudolf Anschober zur Kenntnis genommen“, sagt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe. „Wir möchten uns für den konstruktiven Dialog, ganz besonders in der Taskforce Pflege und motiv.allianz.pflege, bedanken! Bundesminister Anschober hat immer sehr großes Verständnis für die Sorgen und Nöte der Beschäftigten in den Gesundheits- und Sozialberufen bewiesen. Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft!“

 

Studientag 2021: Pflege in Bewegung 11.Mai 2021

Studientag 2021- Digitalisierung Schatten und Chancen
Studientag 2021- Digitalisierung Schatten und Chancen

Digitalisierung Schatten und Chancen

Steigende Anforderungen, demografische Entwicklungen, zunehmender Personalmangel: viele sehen Digitalisierung als Wundermittel zur Lösung aller offenen Fragen. Die heurige Tagung beleuchtet die Chancen und Grenzen der Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialbereich aus unterschiedlichen
Perspektiven.

11.05.2021 Programm

  • 13:30 Begrüßung durch Dr. Johann Kalliauer (AK Präsident OÖ)
  • Neue Technologien in Pflege und Versorgung. Einfluss. Wirkung. Veränderung - Prof.in Dr.in Anne Meißner
    Leitung des Clusters Pflege und Versorgungsorganisation, Universität Hildesheim
  • Digitalisierung in der Langzeitpflege – ein Praxisbericht(auch vor dem Hintergrund der Pandemie) - Mag. Simon Bluma, MSc, MBA, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser Bereichsleiter Häuser und Digitalisierung
  • Pflegeroboter – Arbeit im rechtsfreien Raum?- Univ.-Prof. Mag. Dr. Elias Felten, Bakk. phil.,Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht
  • Paro, Pepper & Co: Wie moderne Technik die Arbeitswelt Pflege verändert? MMag.a Heidemarie Staflinger, Arbeiterkammer Oberösterreich, Abteilung Arbeitsbedingungen

Ende voraussichtlich 17:00 Uhr 

Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf der Webseite der AK OÖ hier

ANMELDESCHLUSS: 04.05.2021
Anmeldung per E-Mail: arbeitsbedingungen@akooe.at (Spätestens am Tag vor der Online-Tagung erhalten Sie von der AK einen Zugangslink per E-Mail, mit dem Sie sich einloggen können. Kamera und Mikrofon werden nicht zwingend benötigt.)

KEIN PROFIT DURCH DIE PANDEMIE- Gesundheit vor Kapital!

Nein zu Impfstoffnationalismus, keine Profite aus der Krise!
Nein zu Impfstoffnationalismus, keine Profite aus der Krise!

Wir nutzen den 7. April 2021, den Weltgesundheitstag, einmal mehr um zu sagen: KEIN PROFIT DURCH DIE PANDEMIE!

Das Gesundheitspersonal hat unermüdlich gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir diese Krise überwinden. Beschäftigte haben gefährliche Bedingungen ertragen, oft mit langen Arbeitszeiten, wenig oder gar keinem Urlaub und ohne angemessene persönliche Schutzausrüstung (PSA). Dies hat weltweit zum unnötigen Tod von Tausenden von ArbeitnehmerInnen geführt, die aufgrund mangelnder Sicherheit mit ihrem Leben bezahlt haben.

Öffentliche Gelder haben den Weg für wissenschaftliche Entwicklungen geebnet, um das Virus zu besiegen - doch nun bedrohen Eigentumsrechte von Unternehmen den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten und Geräten und setzen Millionen von Leben aufs Spiel.

Deshalb fordern viele Regierungen - unterstützt von Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft -, dass die WTO die Bestimmungen über geistige Eigentumsrechte für Impfstoffe, wichtige Medikamente und medizinische Hilfsmittel aufhebt: private Gewinne dürfen nicht über die öffentliche Gesundheit gestellt werden.

Es darf nicht sein, dass Pharmakonzerne von der Pandemie profitieren, indem sie ihre Monopolmacht durchsetzen, während alle anderen Anstrengungen und Opfer gebracht haben, um die Krise zu bewältigen.

Es braucht einen universellen Zugang zu Covid-19 Impfstoffen und somit ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Patentregeln der WTO.

Weiterlesen: 

Offener Brief des ÖGBs und der Arbeiterkammer an BM Dr. Margarete Schramböck 

Erklärung der PSI (Internationale der Öffentlichen Dienste) zu Universellem Zugang zu Covid-19-Impfstoff

Kampagnen Homepage mit allen Materialien der European Public Service Union (EPSU/EGÖD)

Brief der EPSU: No profit from the Pandemic - Vaccine for all

Public Services International (PSI/IÖD) TRIPS

Online-Briefing

Zellhofer zu Weltgesundheitstag: „Alle Angehörigen der Gesundheits- und Sozialberufe jetzt impfen!“

Zellhofer: "Alle Angehörigen der Gesundheits- und Sozialberufe jetzt impfen!“
Zellhofer: "Alle Angehörigen der Gesundheits- und Sozialberufe jetzt impfen!“

ÖGB/ARGE-Fachgruppevereinigung fordert besseren Zugang zum Impfen für Angehörige von Gesundheits- und Sozialberufen und warnt vor der Gefahr von Krankenhauskeimen

„Ein Skandal,“ so nennt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV) die Tatsache, dass österreichweit immer noch nicht alle Angehörigen der Gesundheits- und Sozialberufe, die Möglichkeit erhalten haben, sich gegen das COVID- Virus impfen zu lassen. „Vor allem da wir wissen, dass wir im Notfall noch ein paar (Intensiv)Betten aufstellen können, aber das dafür nötige Personal, braucht jahrelange Grund- und Spezialausbildungen, bevor es einsatzbereit ist. Umso wichtiger sollte es sein, jene Kolleginnen und Kollegen, die seit über einem Jahr an vorderster Front kämpfen, endlich wirksam davor zu schützen, selbst schwer zu erkranken!“

Krankenhauskeime unterschätzt

„Doch im Kampf gegen die Pandemie dürfen wir auch andere wichtige Themen nicht vergessen. Nosokomiale Infekte töten jedes Jahr 33.000 Menschen allein in Europa. Diese sogenannten ´Krankenhauskeime´ entstehen durch übermäßigen Einsatz von Antibiotika bei Menschen, als auch in der Landwirtschaft, in Kombination mit ungenügender Infektionskontrolle. Am Ende entstehen Keime, die mit Antibiotika nicht mehr behandelbar sind, und leider nur zu oft tödlich sind.

Personalaufstockung auf allen Ebenen

Die Covid-Pandemie hat das Augenmerk der Welt auf Hygiene gelenkt, aber wir dürfen das Ziel, einer Reduktion der nosokomialen Infektionen um 15 Prozent nicht aus den Augen verlieren,“ so Zellhofer, „und das geht nur mit einer massiven Personalaufstockung auf allen Ebenen. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass wir vielleicht schneller als uns lieb ist, in die nächste Pandemie schlittern.“

Tag der Medizinischen Universität Wien - Freitag, 12. März 2021

Der 12. März 1365 gilt als Gründungstag der medizinischen Fakultät der Universität Wien. Anlass genug diesen Tag mit einem sehr interessanten Online- Veranstaltungsprogramm zu begehen:

• Gedenkstunde am Mahnmal gegen das Vergessen (12.03., 12 Uhr)
• Universitätsvorlesung Christoph Huber (12.03., 15:00 Uhr)
• Lebenswege: Heinz Flamm (12.03., 17:00 Uhr)
• Lebenswege: Hildegunde Piza-Katzer (12.03., 17:50 Uhr)
• Clubhouse Talk (12.03., 19:00 Uhr)

Die Veranstaltung findet online statt. Weitere Informationen zu den geplanten Programmpunkten, plus die Anmeldung findet sich hier.