Einladung zum Gesundheitspolitischen Forum: Onkologische Nachsorge - eine Frage des Geldes?

Einladung zum Gesundheitspolitischen Forum: Onkologische Nachsorge - eine Frage des Geldes?
Einladung zum Gesundheitspolitischen Forum: Onkologische Nachsorge - eine Frage des Geldes?

Wer übernimmt Verantwortung für Menschen mit Krebs?

Wann: Dienstag, 13. Dezember 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Hybrid-Veranstaltung, Billrothhaus

Es diskutieren:

  • Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna, Universitätsklinik für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Arbeitsmedizin
  • Dr. Eva Höltl, Leiterin Gesundheitszentrum, Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG
  • Mag. Sabine Spitz, Hoffnungsvoll – Frauen und Krebs und Die Allianz onkologischer PatientInnenorganisationen
  • Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer
  • Susanne Hüttner, Adherence-Nurse mit Schwerpunkt Onkologie, Ehem. Leitung der Adherenz-Ambulanz mit Schwerpunkt auf Onkologie

Moderation:

  • Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft
  • Prof. Dr. Guido Offermanns, Leiter des Karl Landsteiner Instituts für Krankenhausorganisation

Anmeldung mit Angabe Ihres Teilnahmewunsches (VOR ORT oder ONLINE): office@gesundheitspolitischesforum.at

Es drückt der Schuh, es brennt der Hut.

Es steht nicht gut um unser Gesundheitssystem. Überall fehlt es an Personal und Ressourcen. PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen kämpfen täglich an vorderster Front für bessere Arbeitsbedingungen, Dienstplansicherheit und die bestmögliche Versorgung von PatientInnen und KlientInnen.

Hier drei Beispiele aus der Praxis:

Akuter Personalmangel: AKH Wien schlägt Alarm. Es drückt der Schuh, es brennt der Hut. Wie man den Spitalsbetrieb wieder versorgungssicher machen kann. Eine Diagnose von Wolfgang Hofer, Vorsitzender der Personalvertretung im AKH Wien. Artikel lesen

„Angekündigt wurde in den letzten Jahren sehr viel – umgesetzt wenig“. Die KV-Verhandlungen laufen. Beatrix Eiletz, Betriebsratsvorsitzende der Volkshilfe Steiermark, im Interview über mehr Zeit für die Arbeit am Menschen, akuter Personalmangel, Wertschätzung und mehr Gehalt. Artikel lesen

Nach Pflegeskandal bei SeneCura: Neuanfang für Beschäftigte. Die Beschäftigten im SeneCura-Pflegeheim in Salzburg-Lehen reagieren auf den jüngsten Pflegeskandal. Ein neuer Betriebsrat soll nachhaltige Änderungen herbeiführen. Artikel lesen

 

Einladung zum Gesundheitspolitischen Forum

29.11.2022: Diagnose seltene Erkrankungen – und jetzt?
29.11.2022: Diagnose seltene Erkrankungen – und jetzt?

Diagnose seltene Erkrankungen – und jetzt?

Wann: Dienstag, 29. November 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Hybrid-Veranstaltung, Billrothhaus

Podium:

  • ao. Univ.-Prof. Dr. Daniela Karall, stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Pädiatrie I, Innsbruck, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde
  • FH-Prof. Dr. Andrea Kdolsky, MBA, Departmentleiterin Gesundheit, FH St. Pölten
  • Mag. Elisabeth Weigand, MBA, Geschäftsführung Pro Rare Austria
  • Eva Otter, Vice President bei PH Austria, President of PHAEurope

Moderation: Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

Teilnahmemöglichkeiten:

VOR ORT: Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien
COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen im Billrothhaus

ONLINE: Übertragung als WEBINAR: Zugangslink wird zeitgerecht an Ihre angegebene Mail-Adresse gesendet.

Anmeldung mit Angabe Ihres Teilnahmewunsches (VOR ORT oder ONLINE):
office@gesundheitspolitischesforum.at

Einladung zum 13. Landsteiner Tag: "Aktuelle Forschungsansätze zu Long Covid"

Termin: Dienstag, 8. November 2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr

Teilnahmemöglichkeiten:
VOR ORT:
Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien
ONLINE:
Der 13. Landsteiner Tag wird auch als WEBINAR übertragen. Sie erhalten den Zugangslink zeitgerecht vor der Veranstaltung

Programm:

  • 13:30 Uhr Registrierung
  • 14:00 Uhr Begrüßung und einleitende Worte zu Long Covid und dessen Auswirkung zur Arbeitsfähigkeit, Präsident Univ. Prof. Dr. Bernhard Schwarz, Institut für Gesundheitsökonomie
  • 14:20 Uhr Impuls Referat Public Health Herausforderungen: Long Covid und Energiekrise, a.o. Univ. Prof. Dr. Marion Rauner, Universität Wien, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
  • 14:40 Uhr Kinder- und Jugendpsychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Zeiten von Covid – Auswirkungen, Möglichkeiten, Grenzen, Mag. Karin Zajec, Institut für psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Kindheitsforschung
  • 15:00 Uhr Ophthalmologische Forschungsansätze bei Long-/Post-Covid, Dr. Stephan Szegedi, Institut für Prozessoptimierung und QM in der Katarakt-Chirurgie
  • 15:20 Uhr KAFFEEPAUSE und IMBISS, Karl Landsteiner Gesellschaft, 3100 St. Pölten, Franziskanergasse 4a
    www.karl-landsteiner.at, sekretariat@karl-landsteiner.at
  • 16:00 Uhr Die verschiedenen Facetten des Long Covid Syndroms anhand von Kasuistiken, Prim. Univ. Prof. Dr. Heinrich Resch, Institut für Gastroenterologie und Rheumatologie
  • 16:20 Uhr Long-COVID – eine Gehirnerkrankung, Prim. Univ. Prof. Dr. Mag. Eugen Trinka, FRCP, Institut für Neurorehabilitation und Raumfahrt-Neurologie
  • 16:40 Uhr Resümee und Ende

Hier gehts zur Anmeldung.

Einladung zur Ringvorlesung "Einführung in die Pflegewissenschaft" Universität Wien

Dienstag, 16:45–18:15 Uhr (ab 4. Oktober 2022)
Universität Wien, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien
Die Vorlesungstermine sind frei zugänglich und können ohne Anmeldung besucht werden.
(Covid-19-Hinweis: Die Hörsäle bieten ausreichend Platz, um ggf. erforderliche Mindestabstände einzuhalten.)

In der diesjährigen Ringvorlesung nehmen wir Standortbestimmungen der Disziplin Pflegewissenschaft vor und widmen uns in unterschiedlichen Formaten relevanten Themen, theoretischen Konzepten und ausgewählten Methoden der Pflegewissenschaft: Neben der Vorlesung im klassischen Sinn (VL) stehen in der Forschungslounge einzelne Projekte im Mittelpunkt, und im Expert:innentalk werden gesellschafts-politische Entwicklungen rund um die Pflege(Wissenschaft) im Dialog erörtert. Das Team des Instituts für Pflegewissenschaft (IPW) wird von Kolleg:innen aus ganz Österreich unterstützt.

Weitere Informationen 

Das detaillierte Programm der Ringvorlesung finden Sie hier

Einladung zum Gesundheitspolitischen Forum

Ärzt*innen und Patient*innen gemeinsam zum Ziel – sprechen wir darüber!
Thema: Ärzt*innen und Patient*innen gemeinsam zum Ziel – sprechen wir darüber!

Ärzt*innen und Patient*innen gemeinsam zum Ziel – sprechen wir darüber!

Wann: Dienstag, 27. September 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Hybrid-Veranstaltung, Billrothhaus 

Es diskutieren:

  • Ing. Evelyn Groß, Präsidentin der ÖMCCV
  • Univ. Prof. Dr. Alexander R. Moschen, PhD, Leiter der Arbeitsgruppe CED, Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH)
  • DGKP Barbara Koru, Mitglied CED-Nursing Austria
  • Mag. Doris Wolf, Vorstandsmitglied im BÖP, Klinische Psychologin & Gesundheitspsychologin
  • Mag. Ingo Raimon, General Manager von AbbVie in Österreich

Moderation: Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

Anmeldung und weitere Infos hier

Stellungnahmen zur Bürgerinitiative "Achtung Gesundheit!"

Stellungnahmen zur Bürgerinitiative betreffend "ACHTUNG GESUNDHEIT! – ES IST 5 NACH 12: Gemeinsam fordern wir gute Arbeit und faire Bezahlung für alle im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich":

Gesundheitspolitisches Forum: Was benötigen wir zur Bekämpfung einer Pandemie im Sozial- und Gesundheitswesen?

Dienstag, 13. September 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr, Hybrid-Veranstaltung, Billrothhaus

Podium:

  • Dr. Gerda Hoffmann-Völkl, MBA, Generaldirektion Wiener Gesundheitsverbund, Leiterin Vorstandsressort Klinische Betriebssteuerung
  • Dr. Andreas Krauter, MBA, Fachbereichsleitung Medizinischer Dienst der Österreichischen Gesundheitskasse
  • Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Eva Schaden, Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie, MedUni Wien
  • Prim. Priv. Doz. Dr. Arschang Valipour, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie, Klinik Floridsdorf, Wien, Leiter des Karl Landsteiner Instituts für Lungenforschung und pneumologische Onkologie

Moderation: Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

Anmeldung und weitere Information unter: www.gesundheitspolitischesforum.at

22. Oktober 2022: Tag der Psychologie

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause wird heuer wieder der Tag der Psychologie stattfinden! Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zeit der Veränderung – Psychologie hilft“ und wird am Samstag, den 22. Oktober 2022, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in den Wappensälen des Wiener Rathauses über die Bühne gehen.

Für all jene, die persönlich nicht vor Ort sein können, wird es einen Live-Stream geben.

Das Programm und weitere Details hier

Die Preise explodieren!

Die Preise steigen ohne Ende und Konzerne streichen Rekordgewinne bei Energie, Sprit und Lebensmitteln ein. Die Rechnung zahlen wir alle, und wenn jetzt nichts geschieht, dann ist das erst der Anfang der Teuerungswelle. Darum sagen wir jetzt STOPP! Die Politik muss endlich handeln und kann nicht mehr tatenlos zusehen, wie unser Leben unleistbar wird.

Es reicht! Wir gehen auf die Straße! Steh jetzt mit uns auf und komm am 17. September 2022 um 14 Uhr zu einer der bundesweiten „Preise runter!”-Demos. 

Mehr  Infos ...

Bitte mitmachen: Befragung zur professionellen Gesundheitskompetenz

Direktlink zur Befragung
Direktlink zur Befragung

Die Gesundheit Österreich GmbH wurde vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz beauftragt eine Befragung zur professionellen Gesundheitskompetenz bei Gesundheitsberufen durchzuführen.

Mit dieser Befragung möchten wir aus Ihren Erfahrungen mehr über die Herausforderungen lernen, die in Ihrem beruflichen Alltag in Gesprächen mit und bei der Vermittlung von Informationen an Patient:innen / Klient:innen bestehen. Auch interessieren uns Ihre Herausforderungen im Umgang mit professionell/beruflich relevanten Informationen (Fachinformationen).
Die Befragung richtet sich an Ärzt:innen, Zahnärzt:innen, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, Pflegeassistent:innen, Pflegefachassistent:innen und Physiotherapeut:innen, die im Berufsleben stehen.

Die Beantwortung dauert ca. 15-20 Minuten. Die Befragung ist anonym.

Bitte unterstützen Sie unser Vorhaben und nehmen Sie an der Befragung teil unter
www.studie-gesundheitskompetenz.at

WEGE AUS DER PFLEGE-KRISE- Was Expertinnen und Experten zur Entlastung von Pflegepersonen empfehlen

WEGE AUS DER PFLEGE-KRISE- Was Expertinnen und Experten zur Entlastung von Pflegepersonen empfehlen
WEGE AUS DER PFLEGE-KRISE- Was Expertinnen und Experten zur Entlastung von Pflegepersonen empfehlen

Die Pflege ist eine systemerhaltende Berufsgruppe, auf deren engagierten Einsatz Verlass ist. Doch Pflegepersonen arbeiten schon seit langer Zeit deutlich über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus, und ihre Arbeitsbedingungen haben sich in der Pandemie weiter und sehr deutlich erschwert. Entsprechend alarmierend sind die Ergebnisse von Umfragen unter Pflegepersonen: Fast jede/r Zweite im stationären Bereich denkt immer wieder an einen Berufsausstieg. Das ist ein bedrohlicher Trend in einem Mangelberuf, den sich das österreichische Gesundheitssystem auf keinen Fall leisten kann. Hier muss dringend gegengesteuert werden, durch kurzfristige ebenso wie durch mittelfristige Maßnahmen.

Die Initiative „Sicherheit im OP“ (SIOP) hat drei Expertinnen und Experten - einen Verwaltungsdirektor, einen Personalvertreter und eine Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Sonderausbildung im OP-Bereich - um ihre Lösungsvorschläge gebeten, wie der Pflegeberuf mit realistischen Maßnahmen rasch wirksam entlastet werden kann. Und welche Weichenstellungen erforderlich sind, um die Rahmenbedingungen der Pflege zu verbessern, den Beruf attraktiver zu machen und eine Abwanderung in andere Berufe oder Länder zu stoppen.

Weiterlesen und Download hier (.pdf)

Gesundheitspolitisches Forum: Klinische Forschung in Österreich – heute bereit für die Herausforderungen von morgen?

Einladung 27. Juni 2022
Einladung 27. Juni 2022

Montag, 27. Juni 2022, Beginn: 18:00 Uhr
Präsenzveranstaltung im Museumsquartier, Libelle

Es diskutieren:

  • Ao. Univ. Prof. Dr. Walter Reinisch, Universitätsklinik für innere Medizin III, Klinische Abt. f. Gastroenterologie, MedUni Wien, Director IBD study group
  • Mag. Michael Prunbauer, Stv. Leiter der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft
  • Ing. Evelyn Groß, Präsidentin der ÖMCCV
  • Prim. MR Dr. Werner Saxinger, MSc Primararzt, Abteilungsleiter Dermatologie, Klinikum Wels-Grieskirchen, Abgeordneter zum Nationalrat
  • Mag. Ingo Raimon, General Manager von AbbVie in Österreich

Moderation:
Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um Ihre verbindliche Anmeldung unter:
office@gesundheitspolitischesforum.at

FGÖ-Konferenz: "Gesundheit fördern - Klima schützen."

Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz 21. Juni 2022, Linz
Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz 21. Juni 2022, Linz

24. Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz 21. Juni 2022, Linz
HYBRID-VERANSTALTUNG, Präsenz- oder Onlineteilnahme

Das Thema Klimaschutz gehört zu den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit und ist von großer Bedeutung für unser Leben und unsere Gesundheit. Obwohl im Gesundheitsbereich in der Vergangenheit viele Fortschritte erzielt wurden, kommen immer wieder neue Aufgaben auf uns zu. Umweltbedingungen entstammen oft nicht mehr der Natur – sie sind zunehmend menschengemacht und eine Bedrohung für unsere Gesundheit: Hitzewellen, Unwetter, schlechte Luftqualität. Auf der Verhaltensebene kommen u.a. Überernährung und bewegungsarme Lebensstile hinzu. Dies verlangt konkrete Gesundheitsförderungsmaßnahmen auf vielen Ebenen, zum einen durch zielgruppenorientierte Aktivitäten und einer Anpassung von Verhaltensweisen, zum anderen durch eine gesundheitsförderliche und klimafreundliche Gestaltung unserer
Lebenswelt(en).

Download Konferenzprogramm (.pdf)

Zur Onlineanmeldung

8. Kongress der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Sexualmedizin und der Sexuellen Gesundheit

8. Kongress der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Sexualmedizin und der Sexuellen Gesundheit
8. Kongress der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Sexualmedizin und der Sexuellen Gesundheit

(beim Diplom-Fortbildungsprogramm der ÖÄK eingereicht für 18 DFP-Punkte; vom BÖP mit 20 Fortbildungseinheiten anerkannt).

THEMENSCHWERPUNKTE:
• „For Ever Young“ durch Sex & Liebe: Unterstützung durch gesunden Life-Style,
Medikamente und Mikronährstoffe
• Sexualmedizin Update 2022 bei Mann und Frau
• Chronische Krankheiten und Sexualität
• Sexualität und Gewalt in der Pandemie
• Sexpositivity und verschiedene Formen von gelebter Sexualität
• Sexualität und Fertilität in der Zukunft
• Das weite Land des Beckenbodens
• Welche Paartherapie wirkt wirklich?
• Auf den Spuren von Freud…. 50 Jahre Psychoanalyse/Therapie an der MUW

Weitere Informationen hier

Presseaussendung Zellhofer: „Keine Euphorie, angebliche Pflegereform nur eine weitere Ankündigung!“

Wenn man in Zukunft ein qualitativ hochwertiges Pflegesystem haben will, muss man alle Berufsgruppen mitdenken

„Lange hat die Pflege darauf gewartet, dass die Politik endlich etwas tut, um den Pflegenotstand abzuwenden. Doch das, was nun seit letztem Donnerstag auf dem Tisch liegt, ist enttäuschend“, sagt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV).

„Zuallererst ist es befremdend, eine angebliche Pflegereform zu starten, ohne den gehobenen Pflegedienst, und damit mehr als 100.000 Kolleg*innen, einzubeziehen. Denn an sinnvollen Vorschlägen mangelt es nicht. Spätestens seit der Roadmap der Offensive Gesundheit, liegen sie fertig auf dem Tisch. Stattdessen wird, nachdem wir jahrzehntelang dafür gekämpft haben, den Pflegeberuf zu Recht zu akademisieren, nun eine Pflegelehre eingeführt. Gegen den Widerstand von Gewerkschaften und ExpertInnen.“

„Bleibt noch der angekündigte monatliche Gehaltsbonus. Nett, aber ein Tropfen auf den heißen Stein!“, so Zellhofer kritisch. „Die Auszahlung ist auf die kommenden zwei Jahre beschränkt. Doch was passiert danach? Um den Pflegeberuf langfristig attraktiver zu machen, brauchen wir aber nachhaltige Lösungen! Sowohl bei der Bezahlung als auch bei den Arbeitsbedingungen und den Pensionen. Ein wichtiger Forderungspunkt der Gewerkschaften, dass die Schwerarbeit der Pflege, auch ihren Niederschlag bei der Pension finden muss, wurde erneut vollständig ausgeklammert.“

„Ein Schritt in die richtige Richtung ist sicherlich,“ so Zellhofer, „dass Kolleg*innen, für Nachtdienste in Zukunft ein 2-stündiges Zeitguthaben erhalten, sowie die Ankündigung in Zukunft Pflegende Angehörige besser zu unterstützen. Die angekündigten Zuschüsse und Stipendien begrüße ich, allerdings bezweifele ich, dass sie für Ausbildungen des gehobenen Dienstes ausreichend sein werden, um in Zukunft ausreichend Kolleg*innen für die Gesundheitsberufe (Gesundheits- und Krankenpfleger, MTDs und Hebammen) begeistern zu können. Dafür braucht es ebenso zukunftsorientierte Ausbildungskonzepte, Kompetenzerweiterungen, Spezialisierungen, sowie ein durchgängiges Ausbildungssystem von der Pflegeassistenz bis zum Doktorat in Pflegewissenschaften.“

„Natürlich ist die nachhaltige Finanzierung der Pflege ein wichtiges Kriterium,“ bekräftigt Zellhofer, „doch in Zukunft verstärkt auf Assistenzberufe zu setzen, wie die Bundesregierung das anscheinend vorhat, halte ich für fragwürdig. Die angekündigte Kompetenzerweiterung der Pflegefachassistenz als auch der Pflegeassistenz, wird man sich in der Praxis genau ansehen müssen! Wenn man in Zukunft ein qualitativ hochwertiges Pflegesystem haben will, muss man alle Berufsgruppen mitdenken und wird um sinnvolle Investitionen in den gehobenen Dienst nicht herumkommen. Anstatt dessen einfach eine zusätzliche, fragwürdige Ausbildung, wie die Pflegelehre einführen, ist sicherlich der falsche Weg!“

Reformpaket Pflege

Am heutigen Tag der Pflege hat Gesundheitsminister- und Sozialminister Johannes Rauch auf einer Pressekonferenz mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Pflege vorgestellt:

  • Mehr Gehalt für jede:n einzelne:n Beschäftigte:n in der Pflege: Für die Jahre 2022 und 2023 stellt der Bund insgesamt 520 Millionen Euro zur Verfügung. Die Auszahlung erfolgt voraussichtlich als monatlicher Gehaltsbonus.
  • Dringend benötigte Erholung bringt eine zusätzliche Entlastungswoche
  • Erleichterungen bei der Zuwanderung von ausgebildeten Fachkräften.
  • Kompetenzerweiterungen gibt es für Pflegeassistent:innen und Pflegefachassistent:innen.
  • Wer seine erste Ausbildung in einem Pflegeberuf macht, erhält einen Ausbildungszuschuss von mindestens 600 Euro pro Monat bzw. pro Praktikumsmonat. Für Umsteiger:innen, die aus einem anderen Beruf in die Pflege wechseln, sowie für Wiedereinsteiger:innen gibt es während einer vom AMS geförderten Ausbildung ein Pflegestipendium von mindestens 1.400 Euro pro Monat.
  • Einführung einer Pflegelehre (!!!)
  • Für Menschen mit schweren psychischen Behinderungen und Demenz gibt es eine Erhöhung des Pflegegelds.
  • Künftig besteht drei Monate Rechtsanspruch auf Pflegekarenz statt bisher ein Monat.
  • Die erhöhte Familienbeihilfe wird nicht mehr auf das Pflegegeld angerechnet. 
  • Die Bundesregierung schafft einen Angehörigenbonus von 1.500 Euro ab dem Jahr 2023 für die Person, die den größten Teil der Pflege zuhause leistet und selbst- oder weiterversichert ist.
  • Verbesserungen sind auch bei der 24-Stunden-Betreuung geplant. Dabei wird die unselbstständige Beschäftigung attraktiviert.

Alle Maßnahmen im Detail hier

20 Jahre Sanitätergesetz- Höchste Zeit für Veränderung

Mittwoch 22. Juni - Sei dabei!
Mittwoch 22. Juni - Sei dabei!

PROGRAMM (Änderungen vorbehalten): 

  • 10.00 Begrüßung Korinna Schumann | ÖGB Vizepräsidentin
  • 10.15 Was ist, was bleibt, was kommt? Rückschau auf die Entstehung des SanG und fachliche Herausforderungen für den Rettungsdienst der Zukunft
  • 11.00 20 Jahre SanG – rechtliche Entwicklungsperspektiven Michael Halmich | ÖGERN
  • 11.20 Podiumsdiskussion: Rettungsdienst 2030 – Herausforderungen und Chancen
  • 13.30 Heiße Eisen im Rettungsdienst: Drei Panels zu aktuellen Fragen, (Auswahl von einem Panel bei der Anmeldung!)
  • 15.30 Ergebnisse der Panels und Zusammenfassung
  • 16.10 Zukunft der Sanitäter:innen aus Sicht der Politik Johannes Rauch | Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
  • 16:30 Abschluss und Ausblick „Initiative Zukunft Rettungsdienst“
  • 17.00 Ende

Weitere Details zum Programm und Download hier

Anmeldung zur Veranstaltung hier

Moderation: Kurt Schalek | AK Wien und Claudia Schwarz | BVRD.at

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