Symposium- Assistierter Suizid ab 2022 – das neue Sterbeverfügungsgesetz

Freitag, den 4. März 2022 (13-17 Uhr)
Online via Zoom

BLOCK I

  • Dr. Michael Halmich- Sterbeverfügungsgesetz: Entstehung, Überblick, Krankheitsvarianten
  • Dr.in Stefanie Konrad-Langer- Der ärztliche Part: Aufklärung, Beratung, Bestätigung
  • Dr. Michael Halmich- Die psychiatrische oder psychologische Abklärung im Bedarfsfall
  • RA Dr. Maximilian Burkowski- Der juristische Part: Rechtsfolgenbelehrung, Errichtung

BLOCK II

  • RA Dr. Maximilian Burkowski- Die Rolle der öffentlichen Apotheken bei der Präparat-Abgabe
  • Dr. Michael Halmich- Der Sterbeort und die Auswirkungen auf Kliniken, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie Rettungs- und Notarztdienste
  • Dr.in Stefanie Konrad-Langer- Neuer § 78 Strafgesetzbuch und sonstige strafrechtliche Grenzen

Gemeinsame Diskussion der vortragenden Jurist*innen mit den Teilnehmenden im letzten Drittel eines jeden Blocks!

Kosten: € 49,00 inkl. Kurzkommentar zum Sterbeverfügungsgesetz (Buch wird vor dem Symposium per Post versendet).
Gilt als Fortbildung für Gesundheitsberufe. 5 DFP für Ärzt*innen.

Anmeldung und weitere Informationen

Gesund & Sozial 4 2021

Gesund & Sozial 4 2021
Gesund & Sozial 4 2021

Die neue Ausgabe ist da!  Download hier 

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Fortbildung 2022 - Anmeldung ab 1.1.2022

Fortbildungsprogramm der ÖGB/ARGE – Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe

Das neue Fortbildungsprogramm der ÖGB/ARGE – Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe für das Jahr 2022 startet ab dem 6. April 2022 Es freut uns besonders, Ihnen das diesjährige Fortbildungsangebot für unsere Mitglieder aus den Gesundheits- und Sozialberufen vorzustellen. Die ÖGB/ARGE – FGV legt immer schon großen Wert darauf, hoch qualitative Fortbildungen anzubieten, welche für alle Berufsgruppen leistbar sind.

Fortbildungen dienen der Erhaltung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten sowie der Stärkung Ihrer Kompetenzen. Das Ziel ist es dabei, den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen im Arbeitsalltag gewachsen zu sein und diese besser zu bewältigen. Hierzu können Sie hier aus diesem Angebot an Lehrinhalten die für Sie geeignete Auswahl treffen. In gewohnter Weise arbeiten wir an der Qualitätsverbesserung und Aktualisierung unserer Bildungsveranstaltungen, besuchen Sie bitte deshalb hier auf unserer Homepage auf der Sie regelmäßig über Aktuelles informiert werden. Auch in unserer Zeitschrift „Gesund & Sozial“ wird viermal pro Jahr über unser Fortbildungsprogramm informiert.

Wir laden Sie ein, unser Bildungsangebot zu nützen und freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Download hier (.pdf)

Presseaussendung der Offensive Gesundheit: 750 Millionen Spitalspaket ist bloß ein ´Stopfen pandemiebedingter Finanzlöcher´

Finanzspritze deckt gerade einmal Mehraufwendungen und entgangene Einnahmen ab – „Brauchen aber nachhaltige Investitionen für bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen“

Als lediglich „ersten Schritt zur Konsolidierung der prekären Corona-bedingten Finanzsituation der Spitalsträger“ bezeichnet die „Offensive Gesundheit“, ein Verbund aus Arbeiter- und Ärztekammer sowie den Gesundheitsgewerkschaften, das seitens der Bundesregierung angekündigte Spitalspaket in Höhe von 750 Millionen Euro: „Völlig ignoriert wird dabei die Notwendigkeit, massiv und rasch in den Ausbau des Systems zu investieren.“

Die angekündigten Investitionen würden aus Sicht der „Offensive“ lediglich die entgangenen Einnahmen und Mehraufwendungen durch Corona abdecken. „Die längst überfälligen Investitionen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung des Gesundheits- und Pflegesystems, das für Beschäftigte attraktiv ist, wurden damit nicht getätigt.“

„Wir erkennen an, dass die Bundesregierung zumindest die Spitalsträger nicht allein im Regen stehen lässt und zum ersten Mal eine größere Summe Geld in die Hand genommen hat“, erklärt die „Offensive“ und fühlt sich bestärkt, weiterhin lautstark für „mehr Investitionen, die gezielt als Entlastung für mehr als 400.000 Beschäftigte des Gesundheits- und Pflegewesens eingesetzt werden müssen, einzutreten“.

Die Finanzspritze ist für die Spitäler nur ein erster Schritt in die richtige Richtung: „In Wien allein brauchen wir eine Infrastrukturmilliarde, um unsere Spitäler zu modernisieren und auf den aktuellen Stand der medizinischen Technik zu bringen“, so die „Offensive“. „Da sind Ausgaben für dringend benötigtes zusätzliches Personal sowie für dessen Aus- und Fortbildung noch nicht einmal einberechnet – wie sollen dann 750 Millionen für ganz Österreich reichen?“

Die angekündigte Summe sei ein „Pflaster auf die klaffende Wunde“. Das Gesundheitssystem sei massiv unterfinanziert, es brauche dringend Investitionen in Pflege und Gesundheit. „Dazu gehört eine deutliche Attraktivierung der Arbeitsbedingungen, inklusive mehr Gehalt und mehr Freizeit“, fordert die „Offensive“.

Sie appelliert daher an den Finanzminister, ausreichend Budgetmittel für bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für das Gesundheitspersonal rasch zur Verfügung zu stellen: “Ohne gute Beschäftigungsbedingungen ist eine gute Gesundheitsversorgung nicht möglich - gute Gesundheitsversorgung aber ist die Basis für ein gutes Leben und die Bewältigung der Pandemie.“

Abschließend fordert die „Offensive“ von der gesamten Bundesregierung, „endlich in die Gänge“ zu kommen: „Jetzt muss endlich geklotzt und nicht gekleckert werden, um zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem an die Wand gefahren wird.“ 

 

Offensive Gesundheit: WIR für ein gutes und faires Gesundheits- und Pflegesystem in ganz Österreich

121. Gesundheitspolitischen Forum 14. Dezember 2021

Gesundheitspolitischen Forum 14. Dezember 2021
Gesundheitspolitischen Forum 14. Dezember 2021

Mehr Mut zu Innovationen im österreichischen Gesundheitssystem

Zeit: Dienstag, 14. Dezember 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr

Teilnahmemöglichkeiten:
VOR ORT: Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien (Bitte beachten Sie die Gültigkeit der 2G-PLUS-Regel! COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen im Billrothhaus)

ONLINE: Das Gesundheitspolitische Forum wird auch als WEBINAR übertragen. Sie erhalten den Zugangslink zeitgerecht vor dem Forum.

Sie erhalten den Zugangslink zeitgerecht vor dem Forum. Eine Anmeldung zum Forum ist daher unbedingt erforderlich: office@gesundheitspolitischesforum.at

Podium:

  • ao. Univ. Prof. MMag. Dr. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
  • Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer; Vorsitzender der Geschäftsleitung der Vinzenz Gruppe
  • Univ. Prof. Dr. Josef Smolle, Abgeordneter zum Nationalrat, Parlamentsklub der Österreichischen Volkspartei
  • SC Dr. med. univ. Katharina Reich, Sektionsleitung Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz; Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssystem, CMO

Moderiert von Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

 

Gesundheitspolitisches Forum: Kapazitäten & Innovation: Was Österreich im Bereich der psychischen Gesundheit und psychiatrischen Versorgung fehlt?

Gesundheitspolitisches Forum 01.12.2021
Gesundheitspolitisches Forum 01.12.2021

am Mittwoch, 01. Dezember 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr

Es diskutieren: 

  • Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek, Ärztlicher Leiter des Anton-Proksch-Instituts
  • Univ.-Prof. Dr. Christian Helmenstein, Vorstandsmitglied Economica Institut für Wirtschaftsforschung
  • Mag. Dr. Christina Dietscher, Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) Leiterin der Abteilung für nichtübertragbare Krankheiten, psychische Gesundheit und Altersmedizin
  • DDr. Susanna Krainz (angefragt), Psychiatriekoordinatorin Gesundheitsfonds Steiermark

moderiert von: Dr. Jan Oliver Huber, Leiter des Gesundheitspolitischen Forums, Vorstandsmitglied der Karl Landsteiner Gesellschaft

Das Gesundheitspolitische Forum wird aufgrund der aktuellen COVID-Situation als WEBINAR aus dem Billrothhaus übertragen.

Sie erhalten den Zugangslink zeitgerecht vor dem Forum. Eine Anmeldung zum Forum ist daher unbedingt erforderlich: office@gesundheitspolitischesforum.at

Gewerkschaften: Ist eine Zwangsmaßnahme wirklich ihre Antwort auf den Hilferuf des Gesundheits- und Pflegepersonals, Minister Mückstein?

Die Ankündigung der Impfpflicht für das Gesundheitspersonal durch Minister Wolfgang Mückstein am vergangenen Freitag kam überraschend und völlig entgegen jeder Kommunikation der vergangenen Wochen. Die beiden größten zuständigen Gewerkschaften reagieren nun scharf.

Für Edgar Martin, Vorsitzender Hauptgruppe II in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft, und Reinhard Waldhör von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), ist eine freiwillige, 100%ige Durchimpfungsrate beim Gesundheitspersonal wünschenswert, aber derzeit aus mehreren Gründen nicht zu erreichen. „Aktuell ist die Impfrate in diesem Bereich schon hoch, aber viele den noch nicht Geimpften sagen, sie warten auf den Todimpfstoff. Andere hatten bei den beiden vorangegangenen Impfungen Nebenwirkungen und zeigen sich nun skeptisch. Aber auch vielen bereits Geimpften stößt sauer auf, dass man das Gesundheitspersonal nun wie Soldaten in einen Krieg schicken möchte – nach dem Motto: ihr habt ja eine besondere Verpflichtung dazu. Während manche politische Verantwortungsträger die Stimmung weiter aufheizen können und so die Impfrate in der Gesamtbevölkerung weiter niedrig halten, will man nun mit Zwang das Gesundheitspersonal verpflichten. Damit ist das Recht auf Selbstbestimmung dahin. Das Personal soll retten und als moralisches Beispiel fungieren“, erklären Reinhard Waldhör und Edgar Martin.

Und weiter: „Am Mittwoch haben unsere Kolleginnen und Kollegen in Spitälern und Pflegeheimen mit der Aktion ‚5nach12‘ die größte, bundesweite Protestaktion der Beschäftigten im Gesundheit-, Pflege und Sozialbereich der zweiten Republik veranstaltet. Tausende Beschäftigte verwiesen durch einen ‚Walk-out‘ auf ihre Arbeitssituation, den eklatanten Personalmangel und stellten sich hinter die Forderungen nach mehr Personal, eine Ausbildungsoffensive und einer fairen Bezahlung.“

Die sofortige Antwort des Ministers war zu diesem Zeitpunkt eine Bitte durchzuhalten. Zwei Tage später kam als Reaktion nicht der verlangte Gesprächstermin, sondern die Ankündigung einer Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal!
Reinhard Waldhör und Edgar Martin: „Am meisten ärgert uns die Vorgehensweise, das Nicht-Kommunizieren. Dem betroffenen Gesundheitspersonal wird etwas vor die Füße geworfen und dann taucht man ins Wochenende ab. Jene, die seit 2 Jahren alles gegeben haben und sich von Welle zu Welle schleppen, bleiben mit dem Gefühl zurück wieder einmal nicht wahrgenommen zu werden. Die Menschen in den Gesundheits- und Pflegeberufen habe das chaotische COVID Management auszubaden.“

Das Ergebnis einer schnellen Online-Umfrage am Wochenende mit rund 1.500 TeilnehmerInnen verwundert daher nicht. Zwei Drittel der Befragten sprechen sich gegen eine Impfpflicht beim Gesundheitspersonal aus.
„Da waren mit Sicherheit geimpfte MitarbeiterInnen beteiligt. Es zeigt nur, dass Zwang nie die richtige Lösung sein kann. Wir wissen jetzt schon, dass uns einige genau deswegen verlassen werden. Das hat auch das Beispiel Italien gezeigt, rund 5% haben das Gesundheits- und Pflegesystem verlassen.“

Aber genau hier liegt der Unterschied zu Soldaten. „Es ist eben die letzte Möglichkeit sich selbstbestimmt der Impfpflicht und dem Zwang entgegenzustellen. Wer uns verlässt ist nicht fahnenflüchtig. Aber jede einzelne Fachkraft fehlt und werden wir noch schmerzlich bereuen. Bei einer ähnlichen Rate in Österreich wären wir aktuell am Ende“, so Waldhör und Martin abschließend.

 

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